„G“ wie Gang

Drei 1Eine riesig lange Liste mit G-Namen, und keiner ist schön genug, keiner paßt wirklich überzeugend. Von Goethe bis Gavroche über Gary Glitter und Grimaldi, die Liste ist wirklich lang! Lange waren die Helden meiner Jugend die Favoriten. Daß die Jungs am Ende Gogol, Gorki und Gagarin heißen könnten, das haben ihre künftigen Familien verhindert. Jetzt sind sie 6 Wochen alt und haben endlich Namen!

Galdur13Darf ich vorstellen: Liaison Galdur, Rufname Galdr. Das ist isländisch und wird mit ganz kurzem ü gesprochen. Laut großer Suchmaschine bedeutet es Zauberer. Bei der Gelegenheit habe ich auch eine ukrainische Band gleichen Namens gefunden, die man sich zumindest mal anhören kann.

 

 

Gigolo2Das ist Liaison Gigolo, Rufname JD. Ich wünsche ihm von Herzen, daß er vielen hübschen Mädchen den Kopf verdrehen wird und vielleicht auch ein paar Richterinnen, wer weiß das heute schon?!

Vielleicht hat JD ein paar Gene von Uropa CJ und wird ihm nicht nur vom Namen her ähnlich!

 

 

Gaston2Dieser kleine Mann wird Liaison Gaston heißen, einfach nur, weil es gut klingt. Daraus wird sicherlich ganz schnell der Rufname Toni und der paßt aktuell auch richtig gut zu ihm. Er hört schon drauf, besonders wenn ich mit Hackbällchen winke.

 

 

 

Halbzeit

G NapfJetzt beginnt die Zeit zu rasen! Plötzlich sind es kleine Hunde und eigentlich sind sie schon ziemlich groß. Der Napf ist jedenfalls nicht mit gewachsen und Mama Liese stillt im Stehen. Die Zwerge müssen keine Klimmzüge zur Milchbar machen, wie neulich doch noch – sie sitzen gemütlich unter Mama und lassen die Milch in ihre Mäulchen sprudeln.

Anschließend putzt Mama ihnen die feuchten Gesichter, die danach noch feuchter sind. Ich denke unwillkürlich an meine Oma und die spuckfeuchten Taschentücher in meinem Gesicht. Die Jungs gucken so ähnlich dabei und haben mein volles Mitgefühl.

Nach der Körperpflege ist Spielen angesagt. Jetzt sind sie schon richtig lange wach und vor allem schon richtig schnell … jedenfalls zu schnell für meine Kamera. Ich erwische nur Welpenknäuel und unscharf sind die Fotos dann auch.

Die hochsommerlich schwüle Hitze macht auch fröhliche Welpen noch recht schnell müde. Die Jungs schalten einen Gang runter, oder sogar zwei und so kriege ich doch noch meine Herzensbrecher-Bilder und reiche meinen Zuckerschock hiermit an Euch alle weiter.

Verlieben darf man sich immer noch in meine Jungs, Haben-wollen ist vorbei. Vorläufig sind alle drei versprochen, einer davon an MICH ❤

 

 

Wochenend‘ und Sonnenschein ….

Trico Profile…. mehr braucht man nicht, um glücklich zu sein – zumindest wenn man Welpe ist und endlich zum ersten Mal nach draußen darf.

Der Plan war simpel: Wir stellen ein Körbchen auf die Wiese, dekorieren es nett und machen tolle Fotos. Bisher saßen unsere Welpen beim ersten Ausflug im stummen Staunen da, wo man sie absetzte und ließen die vielen neuen Eindrücke erstmal wirken. Die G’s haben uns überrascht! Nicht eine einzige Minute hielt es sie ruhig im Körbchen, direkt auf dem kürzesten Weg stürzten sie sich in das neue Abenteuer. Laut quietschend erkundeten sie den kleinen Welpenauslauf und begrüßten den Hobbit und ihre Oma Lucie. Oma war von dem Lärm nicht so begeistert, aber der kleine Sheltie war vor Begeisterung kaum zu halten. Endlich ist mal jemand kleiner als er!

 

 

 

Die beiden Trico-Brüder mußten natürlich noch für einen direkten Vergleich in die Kamera gucken:

….. und hier sehen wir vielleicht den Beginn einer echten Männerfreundschaft:

 

Die 4. Woche

Welpen BlogTraurige Tage liegen hinter uns. Am Ende haben uns 3 Tierärzte einhellig bestätigt, was Liese schon vom ersten Tag an wußte. Unsere Mühe war aussichtslos und Purzel wacht nun von der anderen Seite über seine Brüder. Irgendwann werde ich darüber schreiben können, im Moment treibt mir der bloße Gedanke heiße Tränen in die Augen.

 

QuarkmilchDie drei Jungs sind fit und gesund. Sie haben die ersten Fütterungen erfolgreich in der ganzen Wurfkiste verteilt. Inzwischen können sie aber schon sehr manierlich aus einem gemeinsamen Schüsselchen futtern.

Jetzt freuen sich auf die ersten Ausflüge in der 5. Woche.

Schlaraffenland

 

G3 G2 G4Die dritte Woche liegt hinter uns und hat sich ganz nach Lehrbuch als Übergangswoche gezeigt. Gleich zu Beginn bekommen die Welpen ihre erste Wurmkur. Warum das KUR heißt, konnte ich den Zwergen nicht vermitteln. Sie haben sich ganz ordentlich gesträubt und geschüttelt. Eigentlich ist das ziemlich schade: Das erste, was ihnen Menschen ins Mäulchen stopfen, ist so ein ekliges Zeug. Zum Ende der dritten Woche haben sie mir bestimmt verziehen, denn da gab es den ersten Tatar. Zwischen diesen beiden oralen Großereignissen plätscherte die dritte Woche so vor sich hin … und die Welpen plätscherten auch endlich ohne fremde Hilfe ganze Sturzbäche in die weißen Vetbettchen.

An dieser Stelle muß ich einfach mal die liebe Liese loben. Sie hat nicht nur Sahne in der Milch, sondern auch unendliche Mengen davon. Die Welpen docken an, stellen ein Vakuum her und schlucken ab dann nur noch – ohne Milchtritt und Theater. Nach 5 Minuten fallen sie satt zur Seite und schlafen. So ähnlich stelle ich mir das Schlaraffenland vor, wo Milch und Honig fließen! Die Jungs haben wieder jeder 500g zugenommen, die Trico’s etwas mehr, und es gab keinen Grund zum Zufüttern! Aber wer will schon ewig nur Milch? Den Tatar haben die Herren gnädig zur Kenntnis genommen. Hunger und Gier sehen anders aus, aber wenigstens haben sie mal genascht. Liese hat die ‚Reste‘ mit deutlich mehr Freude verschlungen.

Etwa in der Mitte dieser Übergangswoche merkt man, daß die Welpen auf Licht und Geräusche reagieren. Sie werden schnell wach und machen sich auf den Weg zur Milchbar. Dabei starten sie erste Versuche, ihre Beinchen zu nutzen und rutschen nicht nur auf dem Bauch. …. und eines Morgens sind aus den hilflosen Meerschweinchen richtige kleine Hunde geworden! Spätestens jetzt werden wir Liese entlasten, denn soviel Action kostet Kraft und damit Nahrung. Die Jungs nehmen seit gestern ihre Portion Quarkmilch gerne, bevor sie bei Mama Nachtrinken gehen. Fotos aus der Zeit davor habe ich weg getan. Es gibt nichts schöneres, als spielende Welpen. Auch wenn es nur wenige Minuten nach den Mahlzeiten sind, dieses Welpenkino ist herrlich. Also – Vorhang auf:

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Schau mir ….

…. in die Augen, Kleiner!

Die zweite Woche ist die nahtlose Fortsetzung der ersten. Alle Routinen sitzen, die Zwerge nehmen brav zu und wir Menschen wechseln die Decken! Dabei steigt die Spannung, wann sich die Augen öffnen und vor allem, welche Augenfarbe die beiden BlueMerles haben werden. Möglich sind ja nicht nur dunkelbraun, sondern auch ein oder zwei blaue Augen. Bei den Liaison-Collies gibt es noch eine weitere Variante: Ab dem A-Wurf haben die Blue-Merle alle einen kleinen blauen Sprenkel in einem der beiden schönen dunklen Augen. Keine Regel ohne Ausnahme, also sind wir neugierig und ein bißchen ungeduldig.

Pünktlich zum Ende der zweiten Woche haben die Jungs das erste Licht in ihr Leben gelassen. In winzigen Pünktchen blitzte das reflektierte Licht zwischen den Augenlidern. Einen Tag später waren die Augen dann tatsächlich geöffnet. Jetzt können die Welpen schon Hell und Dunkel unterscheiden. Allerdings sind die Pupillen noch so groß, daß die Farbe der Iris weiter ihr Geheimnis bleibt. Manchmal gelingt es, auf Nahaufnahmen mehr zu erkennen, als am Original. Dieses Mal wohl nicht, aber ich lade Euch ein, mit zu raten …. deshalb gibt es heute die ersten Augenblicke aus einer insgesamt unspektakulären Fotosession.

Für die Statistiker noch kurz: Alle Vier haben die Marke von 1.000g erreicht und damit ihr Geburtsgewicht bereits verdreifacht.

Freuen wir uns auf die nächste Woche, wenn sie laufen lernen und spielen!

Pfundskerle

VolltankenDie erste Woche ist wie im Flug vergangen! Mama Liese, die vier Jungs und wir haben uns schnell von der aufregenden Geburt erholt und zu neuen Routinen gefunden. Die vier Jungs haben sich mit Trinken und Schlafen beschäftigt, Liese mit Stillen und Fressen. Für uns blieb nur Putzen übrig: regelmäßig die Decken wechseln und natürlich die Gewichtszunahmen kontrollieren.

Da wir beide Zahlenmenschen sind, haben wir aufwendige Statistiken erstellt und mit vorangegangenen Würfen verglichen. Am ähnlichsten erschien uns der C-Wurf, auch vier stramme Jungs und ein nettes Mädchen dabei. Dabei ergab sich, daß Liese deutlich mehr Milch pro Tag produziert, obwohl sich ein Welpe weniger um die Nahrung bemühen muß. Es war also völlig logisch, daß die BoyGroup bereits am 7. Tag ihre Geburtsgewichte verdoppeln konnte, statt erst um den 10. Tag. Für alle, die Statistik nicht so mögen: Die Jungs wachsen und gedeihen wirklich prächtig! Mit deutlich mehr als 500g Gewicht nach einer Woche sind sie also richtige Pfundskerle!

AlleBilder aus der ersten Woche zeigen dann alle mehr oder weniger das gleiche: vier fleißige Welpen an der Milchbar, oder eben vier schlafende Welpen. Damit ich trotzdem etwas zeigen kann, hat der Elefant wieder einen Job beim Fotoshooting übernommen und es gibt Einzelbilder. Dabei muß ich gleich gestehen, daß sie noch keine Namen haben und mit G1 bis G4 in der Reihenfolge ihrer Geburt genannt werden.

Als erster durfte also G1 alleine mit dem Elefanten kuscheln. Er hat sich und sein interessantes Gesicht gut präsentiert. Wir sind sehr neugierig, wie er als erwachsener Rüde aussehen wird.

Der zweite Rüde ist mit 60g mehr als seine Brüder ins Leben gestartet und hat diese Führung nie abgegeben. Er ist sehr kräftig und agil. Einfach nur rumliegen kam für ihn überhaupt nicht in Frage!

Sein Zwilling G3 ist um einiges gemütlicher und dementsprechend leichter zu fotografieren. Sein breiter Kragen erinnert mich an Ying/Yang und wirkt sehr apart.

Der vierte und letzte Welpe im Wurf fühlt sich mit dem ersten sehr verbunden. Die beiden blauen Jungs liegen oft beieinander und sogar die täglichen Gewichte gleichen sich oft aufs Gramm. Er ist der ruhigste Welpe im Wurf.

Die erste Woche war ein voller Erfolg und die BoyGroup schlummert jetzt der zweiten Woche entgegen!

3 Graue

Vatertag

Nr 1

Nummer 1

Wer konnte ahnen, daß die Züchter-Geduld dieses Mal auf eine besonders schwere Probe gestellt werden würde. Bis zum 66. Tag der Trächtigkeit hat uns Liese warten lassen. Die 4 Jungs fanden es offensichtlich passend, am Vatertag das Licht der Welt zu erblicken, freundlicherweise dann auch tatsächlich um die Mittagszeit und nicht in tiefster Nacht.

Der erste Welpe hatte es, wie immer, nicht ganz so leicht und bereitete den Weg für alle Geschwister. Mit seinen 300g Geburtsgewicht hat Nr. 1 auch ordentlich für freie Bahn gesorgt. Nur 20 Minuten später drängelten sich seine beiden schwarzen Brüder quasi Hand in Hand – im Abstand von nur 5 Minuten – ins Leben. Sie überraschten uns mit 362g (Nr. 2) und 312g (Nr. 3). Das Kleeblatt komplett machte eine Stunde später Nr. 4. Er ist tatsächlich der Leichteste im Wurf mit stolzen 292g Geburtsgewicht.

Wo Liese die 1.300g Geburtsgewichte plus übliche Zutaten versteckt hatte, wird sie uns nicht verraten. Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf unser Mädchen und ihre 4 ersten Welpen. Die haben sich auch sofort agil und hungrig auf die gefüllte Milchbar gestürzt und in ihren zwei ersten Lebenstagen schon jeder mehr als 50g zugenommen! Mehr kann man sich als Züchter zum Vatertag wirklich nicht wünschen!

2.Tag

Geduld

G-WurfEs ist mal wieder soweit: Des Züchters größte Tugend ist gefragt – Geduld.

Liese schaukelt ihre Welpen recht behäbig durch die Gegend und frißt sich um den Verstand. In schlauen Büchern steht, daß man schon eine Woche vorher die Hündin mit der Wurfkiste vertraut machen soll. Lieschen wirkte sehr irritiert, als sie den Ort ihrer eigenen Geburt plötzlich wieder vorfand. In der Erinnerung wirkt wohl alles etwas größer!

Lucie dagegen war sofort zu Hause. Sie war drei Mal und immer mit Freude Mama und ist sofort in die Kiste eingezogen. Nun wärmt sie ihren Lieblingsplatz schon mal vor für ihre Tochter.

Die letzte Nacht hat nun auch Liese in der Wurfkiste verbracht und die Anzeichen stehen auf …. Geduld!

 

Szilvásvárad Hund & Pferd

EhrenringDiese Show hat einen Beitrag unabhängig von unseren Erfolgen verdient! Es lohnt sich auf jeden Fall, ein paar Tage Urlaub dafür einzuplanen. Szilvásvárad liegt am Rand des Bükk-Nationalparks im Nordosten von Ungarn, unweit der slowakischen Grenze. Der Nationalpark ist ein leicht bergiges Waldgebiet und gerade im Frühjahr mit dem frisch leuchtenden Grün ein herrlicher Platz zur Erholung. Hier wurden auch heiße Quellen entdeckt und in Thermalbädern nutzbar gemacht. An jedem zweiten Haus bietet ein Schild „Zimmer frei“ (wirklich auf deutsch) eine gute Unterkunft. Vom Ort selber haben wir keine Fotos gemacht. Dank der Show war es überall voller Autos und Hunde!

Pferd3

Die Show fand im Lovas-Stadion statt, dem Zuhause der Lipizzaner. Diese wunderschönen Pferde zeigten auch ein tolles Programm im Ehrenring während der Ausstellung. Der Ehrenring hatte zusätzlich zur transportablen Tribüne an der gegenüberliegenden Seite eine große Videowand und bot so jedem Besucher gute Sicht auf die Ereignisse dort.

 

 

 

Das Stadion hat einen großen Parkplatz und auch einen separaten Teil für Campingfahrzeuge. Für die übrigen lohnte sich frühes Erscheinen. Bis etwa 8 Uhr morgens kamen alle noch auf dem Parkplatz vor dem Stadion unter. Danach wurde der Weg etwas weiter und die Letzten parkten am Ortseingangsschild! Besonders am ersten Tag, als noch viel kontrolliert wurde und die Helfer noch nicht genug Routine hatten, kam es zu langen Wartezeiten in der Autoschlange.

 

Im Stadion selbst erwarteten uns dann 34 Ringe, alle unter freiem Himmel, manche mit Gras, andere mit Teppich auf Betonboden. Der Rasen im gesamten Stadion war gleichmäßig kurz gemäht, sehr weich und ohne Stolperbüschel. Die Ringe waren etwas klein, wenn man Gangwerk zeigen muß oder möchte. Für die Aussteller waren 3 riesige Zelte aufgebaut, unter denen man sich vor der prallen Sonne schützen konnte oder in unserem Fall auch einen Gewitterregen trocken überstand. Die Blitze blieben in den umliegenden Bergen, der Regen überschüttete das Gelände mit mehr Wasser, als der Boden aufnehmen konnte. Unter diesen Großzelten war das Aufbauen von Ausstellerzelten verboten. Es gab aber reichlich Platz dafür außerhalb und um die Ringe.

 

Das Regenwasser vom ersten Nachmittag stand auch am folgenden Ausstellungstag noch auf dem Platz. Man versank förmlich im Boden und wir haben unsere Hunde der weißen Füße wegen zum Ring getragen. Ob solche Sintfluten dort häufiger auftreten, wissen wir natürlich nicht. Zu empfehlen sind reichlich Handtücher und Papier, um in jedem Fall gewappnet zu sein.

EssenSelbstverständlich gab es auch jede Menge Verkaufsstände und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Einen kleinen Kaffee gab es schon für 300 Forint (= 1 Euro). Eigentlich fotografiere ich nie mein Essen. Für Pörkölt mit Tarhonya habe ich eine Ausnahme gemacht. Man sollte es aber besser in einem Restaurant bestellen. Dort ist die Qualität für 3.000 HUF jedenfalls deutlich besser!

 

Zelt3Zur Show muß man mit entspannten Hunden anreisen. In Ungarn wird bis unmittelbar vor dem Auftritt im Ring an allen Ecken und Enden gefönt. Das ist selbst mir teilweise zu viel Geräusch geworden. Ganz selbstverständlich wurde dort nicht nur gebürstet, sondern regelrecht gegroomt, also alle Arten Spray und Puder und das letzte Härchen wurde schnell in Form effiliert. Yorkies wurden sogar vor Ort noch gebadet! Auch in Ungarn setzen sich mehr und mehr professionelle HandlerInnen durch. Man erkennt sie an ihrer tollen Figur und den bunten Kostümen, auch die Herren sind überwiegend klein, schlank und bunt. Ich bleibe dabei:

Ich bin ein Breeder, kein Performer! … und außerdem würde ich in diesem Flitter lächerlich aussehen!

Das es bald los geht, erkennt man nicht unbedingt an der Uhrzeit. Der Beginn des Richtens am ersten Tag war eine Stunde später als vorgesehen, vermutlich um den vielen Ausstellern, die draußen noch im Auto Schlange standen, eine Chance zu geben. Los geht es, wenn die angenehme Rockmusik rund um den Ehrenring abgeschaltet wird und statt dessen die Nationalhymne ertönt. Die Ungarn stellen dann kurz das Groomen ein und stehen für diese Momente still und ehrerbietig. Das kannten wir schon aus Szombathely und waren nicht überrascht. Wir standen auch artig still und weil keiner mitgesungen hat, sind wir nicht aufgefallen. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache erschienen dann endlich die Richter im Ring und es ging los!

 

Pferd1