Geburtstagskinder 28.02.2014

Liaison Amourette

Mama Rettich = Internationaler Champion, Nationaler Champion in Deutschland (VDH & Club) Luxemburg und Kroatien Liaison Amourette mit ihrem ersten Wurf

Unglaublich, aber es ist ein Jahr her, daß Fräulein Rettich uns einen wunderprächtigen Wurf mit 4 blauen Jungs und einer schwarzen Prinzessin geschenkt hat. Alle 5 Radieschen haben sich lehrbuchmäßig entwickelt und wir hatten wirklich nur Freude an diesen Kindern. Hier im Blog hatte ich Zeit und Muße, wöchentlich mit vielen Bildern zu berichten 😉 Viel zu schnell haben sie uns verlassen und wir haben perfekte Familien für sie gefunden. Der Kontakt ist uns erhalten geblieben, wir konnten ihre Entwicklung aus der Ferne verfolgen. Sie sind alle 5 traumhaft schön und wir haben nicht eine einzige ‚Beschwerde‘ bekommen. Zu Schönheit kommt bei diesen Schätzchen auch ein ruhiges, gelassenes Wesen. Einzig die kleine Käthe ist ein aufmüpfiger Wirbelwind. So wurde aus Caitlyn und Cathy ein Kääääääääääthe! Es hat sich absolut gelohnt, die Ausstellungskarriere unserer Championette für ein Jahr zu unterbrechen. Zwei angefangene nationale Championate könnten wir eventuell noch beenden …. aber was sind schon Urkunden an der Wand gegen bezaubernde Welpen?

Die Radieschen 5 Tage alt

Die Radieschen 5 Tage alt

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe C-chen. Wir wünschen Euch, daß Euer Lebensweg Euch auch weiter von einem Glücksmoment zum nächsten führt! Ihr seid auf der Sonnenseite geboren und so soll es einfach weiter gehen!

 

 

 

 

…. und jetzt in der Reihenfolge ihrer Geburt (damit keiner benachteiligt wird):

Chansonette alias Käthe:

 

Chevalier:

 

Chagall alias Der Bär:

 

Chopin alias Freddy:

Charmeur alias Blue:

 

Ich denke, wir können zu Recht stolz auf diese Kinder sein ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

 

so süß

C-Wurf 6. Woche

Frohe Rest-Ostern Euch allen!

Ostern 7

 

Jaaaaaa … ich schäme mich ja schon! Aber die Zeit wurde ab der 6. Woche knapp. Die Radieschen schlafen nicht mehr so lange, dafür fressen sie mehr und verlangen nach Input! Den bekamen sie vor allem in Form von Besuchern reichlich. Den Anfang machten liebe Nachbarn mit aufgeweckten Kindern, dann schon die ersten interessierten Menschen, die einen von ihnen adoptieren möchten. Das war aufregend für uns alle und für die Kleinen auch anstrengend. Die Fütterung ging ab der 6. Woche auch mehr und mehr in meine Verantwortung. Die Zwerge nehmen noch gerne einen kleinen Umtrunk an der Bar, aber Mama Rettich ist zunehmend dankbar, daß sie entlastet wird. Der abendliche Tatar-Snack ist schon auf ein ganzes Pfund bestes Rindfleisch angewachsen und ich wurde nicht ein einziges Mal in die Finger gebissen.

Schatten 3

Wer viel futtert, wächst auch schnell. Die Radieschen sind in der 6. Woche rasant gewachsen. Der kleine erste Auslauf mußte schnell größer werden, damit sie ordentlich toben konnten. Dank dem wunderbaren Frühlingswetter konnten sie über Mittag auch schon mal draußen schlummern. Dazu suchten sie sich gerne Schattenplätze, bevorzugt auf den doch kühlen Steinen. Also baute ich einen Schattenplatz mit einem Vetbed und einer schützenden Decke. Das Training mit den Welpen lautete also, dort zu schlummern. Vier von Fünf haben es mit gemacht – eine tolle Quote, oder?

…. und ist der Schatten noch so klein, es passen alle Welpen rein 😉 Aber blaue Decke war zumindest in der 6. Woche der Schlafplatz der Wahl!

 

Bilder ….. *seufz* …. über 300 Fotos aus der 6. Woche waren auf der Kamera und am Ende ist eigentlich nichts Vorzeigbares dabei 😦 Springende Welpen sind halt schon weg, bis das Knipsteil überhaupt auslöst. Zufallsschnappschüsse verschwinden im Gegenlicht und blaue Welpen sind furchtbar schnell überbelichtet.

Trotzdem wollten wir gerne Ostergrüße mit süßen Welpen verschicken. Das haben wir für ganz einfach gehalten. Das erste Bild zeigt die nackte Realität: springende Welpen mit viel zuviel Sonne! Nun ja, es ist kein Fotoblog und das Beste von nichts wirklich Gutem zeige ich dann halt mal. Süß sind sie alle, druckreif ist nichts davon, leider.

Und für den Eindruck, was so bei uns los ist, gibt es noch ein paar Tobebilder im Schatten 😉

Eins habe ich noch … vielleicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

 

B+C

Bluette und Chagall

C-Wurf 5. Woche

Chagall 1Welpen sind wie die Frühlingsblumen: Sie brauchen Dünger, Wasser und Licht. Erst entwickeln sie sich im Verborgenen. Kaum werden sie von den ersten Sonnenstrahlen geküßt, explodieren sie im Wachstum und werden wunderschön! Das mit dem Duft … da arbeiten wir noch dran 😉

Die 5. Woche brachte für die Radieschen den ersten Ausflug in die Frühlingssonne. Nach 10 min waren sie überwältigt von all den Eindrücken und durften wieder ins Bettchen. Inzwischen spielen sie schon ausdauernd draußen. Sie haben gelernt, daß Wind nichts tut und Wäsche auch nur flattert. Jedes Mal finden sie natürlich was zum Futtern draußen und oft auch ein neues Spielzeug. Direktes Sonnenlicht mögen sie nicht so doll. Überhaupt, dieser Wurf wird wohl nach Skandinavien vergeben. Schon in der Wurfkiste mochten sie das warme Rotlicht nicht und krabbelten aus dem Wärmekegel, kaum daß sie krabbeln konnten. Wir haben die Lampe immer höher gehängt und dann ganz entfernt 😉 Die warmen Vetbeds wurden beiseite geschoben, um auf dem kühleren Kistenboden zu schlummern. Jetzt suchen sie draußen nach schattigen Plätzen. Ich hänge die Vetbeds zum Trocknen über die Welpengitter, damit sie gleich noch Schatten spenden.

Ein Vetbed liegt immer neben der Kiste und alle Welpen nutzen es als Löseplatz für Pipi. Die duftigeren Notwendigkeiten erledigen die Zwerge schon draußen (meistens), nur die Nacht ist noch zu lang. Die Wurfkiste nutzen die Kleinen nur noch zum Schlafen. Dort liegt schon ein kleines Hundebettchen drin, in dem sie abwechselnd schlummern – bis auf Chevalier, der liegt lieber unter dem Bettchen 😉 Aber dort bleibt es schon dauerhaft sauber und trocken. Die Zwerge gehen also auch nachts schon nach ‚draußen‘. Wir haben gut gearbeitet, mit etwas Glück ziehen die Kleinen stubenrein in ihre neuen Familien. Mit den ersten beiden Würfen war uns das gelungen und wir arbeiten daran, das es wieder klappt. Apropos ‚arbeiten‘:

Stellenangebot

Gesucht wird eine kräftige Hilfe, die mit mir im Stundentakt die Welpen von drinnen nach draußen und wieder zurück transportiert. Zum Schlafen ist der Boden noch zu kalt und die zarten Welpenbäuchlein zu wenig behaart. Versuche, sie auf einer kuscheligen Decke träumen zu lassen, sind bei diesen Frost-Welpen leider gescheitert. Also ziehen sie täglich mehrfach um, sind aber noch zu klein, um über die Terassentürschwelle und die Welpengitter-Einstiege zu klettern. Besonders, wenn sie nach dem Spielen einfach umfallen und schlummern, ist rascher Transport erforderlich! Sie wiegen mehr als 2 kg das Stück, Tendenz zunehmend 🙂 Dieser Job ist leider befristet, ich schätze mal auf noch 1 Woche ! 😀 😀

Soviel in eigener Sache …. jetzt kommen die Bilder!

C-Wurf 4. Woche

Ups … da habe ich doch glatt die Bilder aus der 4. Woche unterschlagen! Eben will ich die Fotos von Woche 5 bearbeiten und sehe das ‚Verbrechen‘. Will die jetzt noch jemand sehen? Nach den 5 Tagen mit Einzelvorstellungen war ich etwas Blog-müde und dann war’s vergessen. Also, was war in der 4. Woche los:

Neben den Geschwistern wurde jetzt auch schon Spielzeug angeknabbert. Bestens geeignet sind für den Start leere Papierrollen. Wir hatten vorsorglich gesammelt 😉 Etwa Mitte der 4. Woche wurde die Wurfkiste zu klein. Plötzlich wollten die Welpen mehr Welt entdecken. Also haben wir den Eingang zur Wurfkiste offen gelassen. Da purzelten dann 4 fröhliche Pelzknäuel heraus und sahen sich neugierig um. Nr. 5 saß in der Tür und wartete … und schaute, ob die wagemutigen Geschwister das Abenteuer überstehen 😀 Mama Rettich ging also wieder zurück in die Kiste und wieder heraus und noch mal zurück und wieder heraus – und dann traute sich auch der letzte Zwerg ins große Erlebnis. Jetzt durften endlich auch die großen Collies sehen, was sie bisher nur riechen und hören durften und die Zwerge lernten ihre Collie-Familie kennen!

Die erste Fehlprägung

erster BreiHat schon mal jemand 5 Welpen so artig und sauber den ersten Brei futtern gesehen? Ich jedenfalls nicht und so machte ich mir meine Gedanken. Hungrig waren sie auf alle Fälle, aber irgend etwas paßte nicht. Schnell kam ich auf den Gedanken, daß es einfach nicht schmeckt. Für das große Geschmackserlebnis habe ich also beim nächsten Welpenbrei etwas Honig untergerührt und zur Belohnung erlebte ich dann die erwartete Sauerei bei der Schlacht am lauwarmen Buffet 😀 Griffbereit hatte ich natürlich nur meinen heiß geliebten Waldhonig vom Imker und nun futtern den die Welpen täglich! Sie sind auf dem besten Weg zu ‚verwöhnten Gören‘ und ich habe Spaß daran 😉 Falls hier ein Imker mitliest, der mir mein nächstes Glas Honig sponsern möchte … ich mache gerne Werbung zum Dank!

 

Zahnhygiene

Wohlerzogene Welpen putzen sich nach dem Essen die Zähne. Da sie das alleine nicht so wirklich können, helfen sie sich dabei gegenseitig. Das taten sie in der 4. Woche wirklich sehr ausgiebig und gründlich. Ich glaube, sie haben irgendwo von der Zahnfee gehört 😉 Vielleicht gab es einen Beitrag im Radio? Sie hören nämlich auch täglich 1-2 Stunden SWR 3 und sind bei Abgabe dann fit in aktueller Popmusik. Ich hätte sie ja wirklich lieber auf Heavy Metal sozialisiert, aber ich fürchte, daß ihnen das im künftigen Leben nicht sooooo viel nützt?

Hier dann also in wilder Folge schnell die besten Schnappschüsse aus Woche 4, bevor ich mich gleich der nächsten Woche widmen kann.

Nomen est omen: Chansonnette

ChansonnetteDa haben wir nun eine ganze A4-Seite voller toller Namen mit C – die gute Hälfte natürlich für Prinzessinnen – und dann müssen wir uns für einen einzigen entscheiden! Das war sehr schwer, zumal wir ja mit unseren Künstlernamen für die Jungs eine bestimmte Richtung für den ganzen Wurf vorgegeben hatten. Unsere Black-Queen ist allerdings in jeder Hinsicht eine Ausnahme unter ihren Geschwistern: Quotenfrau und Quoten-Trico. Ihren Namen bekam sie für ihren perfekten Auftritt im großen schwarzen Abendkleid, mit charmantem weißen Kragen-Collier und einer Stimme, die Räume füllt: Sie konnte als erste im Wurf korrekt bellen und das klang absolut niedlich. So wählten wir für unsere Künstlerin den entsprechenden Namen:

Liaison Chansonnette

Als Erstgeborene und einziges Mädchen hätte sie ein gutes Recht gehabt, als Erste vorgestellt zu werden. Ich gebe es zu, ich habe mich vor dieser Aufgabe gedrückt. Es ist ziemlich schwer, einen tricolor Welpen so abzulichten, dass er/sie nicht zu streng wirkt. Unsere schwarze Prinzessin ist ein zuckersüßes Dingeling mit sehr viel Charme. Meine Fotos werden ihr überhaupt nicht gerecht, auch wenn ich mir viel Mühe gegeben habe. An allen vergangenen Tagen, wo ich den Jungs die hübschen Vorstellungsbilder abgelockt habe, war ein halbes Objektiv auch auf unserem süßen Mädchen. Das Ergebnis macht mich nicht wirklich glücklich … in ein paar Wochen wird sie ihre blauen Brüder alle in die Tasche stecken!

Nomen est omen: Le Chevalier

ChevalierErinnert sich noch jemand an Maurice Chevalier? Bevor die jüngere Generation nun die Suchmaschinen bemühen muß: Er war ein begnadeter Schauspieler und Chansonsänger Mitte des vergangenen Jahrhunderts (ich fühle mich gerade sehr alt). Einen zumindest talentierten Schauspieler haben wir hier im blauen Pelz. Sein Debüt gab er kurz nach der Geburt in der Rolle als Mädchen. Dabei konnte er mich tatsächlich die ersten Tage täuschen 😉 Seine musikalischen Talente bleiben aber hinter unserem Chopin zurück. Dafür kam mir spontan ein französisches Kinderlied in den Sinn, als wir über seinen Namen nachdachten: „Chevaliers de la table ronde goûtons voir si le vin est bon ….“ Ok, in unserem Fall geht es eher um Muttermilch, als um Wein. Dafür ist er da aber ausgesprochen trinkfest 😉  unser

Liaison Chevalier

Ob er sich künftig ritterlich (entsprechend der Übersetzung seines Namens) durchs Leben schlagen wird, bleibt abzuwarten.  Im Moment liegt er lieber unter der Kuscheldecke und träumt von künftigen Heldentaten. Tatsächlich liegen oft nur vier Welpen in der Wurfkiste und eine Beule im Vetbed verrät uns, wo der fünfte liegt. So ist zu erwarten, daß unser Chevalier später mit im Bett schlafen möchte – oder zumindest mit Gute-Nacht-Kuss gut zugedeckt wird 😀

 

 

Nomen est omen: Chagall

ChagallAls ich diesen kleinen Kerl gemeinsam mit seiner Mama von seiner Eihülle befreit hatte, war ich erst einmal sprachlos. Sven erwartete von mir eine erste Beschreibung, um die Welpen besser unterscheiden zu können. Mehr als ‚blau  – Rüde – mit komplettem Kragen‘ kam nicht. Daß er, wie seinen Mama auch, einen halben schwarzen Gürtel trägt, konnte ich an dem feuchten Welpchen noch nicht sehen. Jetzt wäre zu klären: Hat er seinen Tricolor-Anteil großzügig an seine Schwester abgegeben, oder gibt es auch blaue Flecken bei den Blue-Merles? Fakt ist: er ist nicht heller oder silberner, als seine Brüder, er ist nur weniger schwarz. Damit scheidet die Verwendung von Bleichmittel an der Wurfkiste definitiv aus 😀 Ich mag seinen kleinen Schönheitsfleck an der Nase und das kecke schwarze Ohr.  Das kleine Plüschknäuel sieht aus wie gemalt und für dieses Kunstwerk mußte einer von den ganz Großen zuständig gewesen sein. Voller Sachverstand ordneten wir ihn sofort der blauen Phase von Marc Chagall zu. So hatte er als erster im Wurf seinen Namen:

Liaison Chagall

Als ursprünglich Kleinster im Wurf hat er sich geschickt nach vorne gearbeitet. Nicht nur viel Trinken macht dick, viel Schlafen dazu auch! Während seine Geschwister sehr früh recht agil durch die Wurfkiste rutschten, hat er sich hoch geschlafen (auf der Gewichtstabelle natürlich). Er ist fast immer gemeinsam mit seiner Schwester zu beobachten, bestimmt, weil sie seine schwarzen Flecken hat 😉 Selbst an der Milchbar liegen sie fast immer neben einander! Chagall ist ein netter freundlicher Welpe und insgesamt eher von der gemütlichen Sorte.

Weil ich ihn nicht 6x alleine mit der Kamera erwischen konnte, wie seine Brüder, darf er 3 Bilder mehr in dieser Diashow haben!

Nomen est omen: Chopin

Chopin, der kleine Geniesser

Chopin, der kleine Geniesser

Wir hatten bisher in jedem Wurf einen ‚Pressesprecher‘. Dieses Mal ist es nicht nur ein ‚Erzählbär‘ sondern ein wahrer Künstler. Schon nach wenigen Tagen amüsierte er unsere Anrufer im Hintergrund. Was dieses Kerlchen an lustigen freudigen Tönen hervorbringt, daß ist nicht nur Repertoire, das ist wahre künstlerische Neuschöpfung. Er ist nicht laut oder lästig, sondern gibt wirklich niedlichen Singsang von sich. Er mußte den Namen eines großen Komponisten bekommen. Weil wir bei C sind, bot sich Frédéric Chopin direkt an. So wird auf seiner Ahnentafel stehen:

Liaison Chopin

Daraus wurde bei uns ganz schnell ein liebevolles ‚Freddy‘, weil es perfekt zu ihm paßt. So wie er auf den Fotos aus dem süßen Pelz schaut, so ist er: vorwitzig und keck. Er ist immer der letzte, der einschläft und der erste, der aufwacht – man könnte ja was verpassen 😉 Bei der Kleiderausgabe vor der Geburt hat er zu einem absolut passenden Pelz gegriffen: Die schwarzen Kontraste in direkter Nachbarschaft zum weißen Kragen und Bauch machen ihn einzigartig und auffällig – als würde sein Gesang nicht reichen, um unvergesslich zu sein. So wirkt der ganze Welpe kräftig bunt gefärbt und gar nicht ‚grau‘ … und ich liebe seine lange Rute, die vor dem weißen Pinsel einen breiten schwarzen Streifen hat. Freddy … äh … Chopin ist ein Traum von einem Welpen: kräftig, neugierig und ein klitzekleines bißchen naseweis.

Nomen est omen: Der Charmeur

Es wird Zeit, die Namen unserer ‚Kinder‘ öffentlich zu machen! Ich bin schon verwirrt, wenn ich am Telefon über Rüde 1, 2, 3 oder 4 sprechen soll, denn die Reihenfolge habe ich nicht mehr sofort parat. Die Zwerge haben Namen 😀 Aus unserer großen Liste haben wir ausgewählt, was am besten zum jeweiligen Welpen paßt. Dazu dachte ich mir ein paar Einzelbilder – und schon geriet das Projekt in weite Ferne. Die Wusels einzeln zu fotografieren, ist fast nicht mehr möglich. Die einzige Chance habe ich, wenn sie futtern oder schlafen. 😉

Charmeur

Charmeur bittet um mehr Tatar 😉

Nun denn, hier ist der erste Blauling im Porträt. Dieser junge Mann ist der freundlichste Welpe, den man sich vorstellen kann. Er ist immer nett, spielt mit seinen Geschwistern, rüpelt selten, frißt gut und kleckert nicht 😉  Er macht seinen beiden Mamas nur Freude. Sein bester Kumpel ist der Freddy, den stelle ich morgen vor (wenn ich Bilder schaffe). Dieser charmante Herzensbrecher  konnte nur einen Namen bekommen: Liaison Charmeur

Er drängelt sich nie in den Vordergrund, ist aber trotzdem immer präsent und sehr aufmerksam. In einem größeren Wurf könnte man ihn glatt übersehen, wäre da nicht seine fantastische Zeichnung. Er ist wundervoll blau, wie alle Jungs. Ich finde seinen Ausdruck zuckersüß und bin wahnsinnig verliebt in seine Ringelsocken. An beiden Vorderbeinen folgt auf das Weiß an den Füßen erst Schwarz und danach Blau. Bei seiner Augenfarbe bin ich mir noch nicht ganz sicher und verspreche besser nichts.

 

Geheimnis gelüftet

StehcafeBei den Bildern aus der 3. Woche habe ich 3 unterschlagen, weil sie einen eigenen Beitrag wert sind 😉

Dat Rettich hat uns den Weg gezeigt, wie wir Collies mit schönen langen Rücken züchten können, weg von dem modernen quadratisch-praktisch-gut. Des Rätsels Lösung lautet: Dehnen und Strecken! Dazu stillt Mama ihre Welpen etwa jedes zweite Mal nicht mehr im Liegen. In Liegeposition sind die 5 Köpfchen eh inzwischen so dick, daß dazwischen kein Platz mehr für Pfötchen und Milchtritt bleibt. Während Lucie in dieser Phase zum Sitz-Stillen überging, trainiert Dat Rettich seine Kinder auf lange Rücken und die ersten Ergebnisse sind schon beachtlich, wie man an den folgenden zwei Bildern sieht! Wir sind sehr stolz auf so eine kluge Mama! 😉