Welpentreffen 2025

Liaison-Collies auf dem Treffen 2025

Alle Jahre wieder um den 03. Oktober besuchen uns unsere „Welpen“ für einen schönen gemeinsamen Tag. Bisher hatten wir viel Glück mit goldenem Herbstwetter. Nach dem Gesetz der Serie – oder dem von Murphy? – musste uns irgendwann kalter Regen treffen. Das haben wir jetzt also in 2025 erledigt und so werden die nächsten 10 Jahre wieder sommerlich!

Nach dem Motto, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung gibt, sind wirklich alle gekommen, die zugesagt hatten. Nur Mariechen hat kurzfristig abgesagt, weil das Wetter für das zarte Menschenbaby in ihrer Familie doch etwas unpassend war.

Die beiden Ältesten, Freddy und Milow, hatten Regenmäntel an. Alle anderen hatten genug Fell und sind voller Freude mit dem Rudel durch Schlamm und nasses Unterholz getobt.

Danach gab es große warme Handtücher und heißen Kaffee. Die Collies haben sich entspannt im Raum verteilt und die Kellnerin ist genau so entspannt über die feuchten Hunde geklettert.

Kroatien 2023 (3) Sisenic

Weil wir schon am Sonntag vormittags um 11 Uhr mit der Show in Karlovac fertig waren, sind wir abgereist und haben unser geplantes Urlaubsziel in Sisenic einen Tag früher am frühen Nachmittag erreicht. Auch dieser Wohnmobil-Stellplatz war ein Tipp aus einer FB-Gruppe und wir wurden nicht enttäuscht. Der Empfang war mehr als herzlich, es gab Begrüßungskuchen und viel Hilfe beim Erkunden der WoMo-Technik! Kater Tommy klärte direkt nach der Ankunft mit den Shelties, wer der Herr im Hause ist und die Shelties waren einverstanden. Es gab auch mehr als genug Platz für alle.

Rundherum um diesen wundervollen Platz an der Kukla gab es allerdings gar nichts. Weil ich wenig eingekauft hatte, brauchte ich nur einen Wunschzettel schreiben und es wurde mir mitgebracht, als meine lieben Gastgeber zum Einkauf fahren wollten. Dazu bekam ich frische Eier von freilaufenden Hühnern aus der Nachbarschaft. So wurden kroatische Eier zu meiner ersten selbstgekochten Mahlzeit in meinem Wohnmobil. Jeden Morgen begrüßte mich Bozica mit einem grünen Smoothie aus selbst gepflückten Kräutern – und weil Kochen für eine Person ziemlich blöd ist, wurde ich auch für die warme Abendmahlzeit eingeplant. Tatsächlich fühlte ich mich wie adoptiert.

Wir waren die einzigen Gäste auf diesem riesigen Gelände und die Shelties konnten ordentlich rennen und toben. Das hatten sie auch redlich verdient. Zum Glück haben sie sich nicht weiter für das umher huschende Kleinwild interessiert. Dabei waren auch Marder und so lernte ich, daß der Marder das kroatische Nationaltier ist und die ehemalige Währung Kuna tatsächlich übersetzt Marder bedeutet. Man hat also mit Mardern bezahlt! Nachts verunsicherten mich heulende Geräusche aus der Umgebung. Ich redete mir ein, es wären Nachbarshunde, schließlich hatten wir Vollmond. Tatsächlich erfuhr ich dann, daß es sich um Schakale handeln würde. Ab da blieben die Shelties bei Einbruch der Dunkelheit im Wohnmobil.

Am zweiten Tag kam ein Wohnmobil für eine Übernachtung dazu. Es war ein umgebautes Feuerwehrauto mit H-Kennzeichen aus Deutschland. Ich mußte Fotos machen, das war wirklich ein irres Teil.

Am dritten Tag feierte meine Gastgeberin ihren Geburtstag und ich wurde so herzlich eigeladen, daß ich gar nicht widersprechen konnte. Ehrlich gesagt, wollte ich das auch gar nicht. Vor Jahren hatte ich in Porec erlebt, wie Kroaten feiern und so freute ich mich darauf, dabei zu sein. Um 14 Uhr kamen die ersten Gäste und dann wurde geredet und gegessen bis 18 Uhr. Dabei gab es, wie in Deutschland auch, Gäste die ununterbrochen geredet haben, Gäste die ununterbrochen gegessen haben und welche, die beides gleichzeitig konnten. Meine Grundkenntnisse der slawischen Sprachen haben mich dabei ziemlich im Stich gelassen. Ich glaube nicht, daß sich der Bogen der Unterhaltung tatsächlich von den Katholiken in Konstantinopel bis zu Red Bull Leipzig gespannt hat. Weil aber die meisten Gäste auch sehr gut deutsch sprachen, konnte ich mich zwischendurch an den Gesprächen beteiligen.

Fazit: Kroatien hat sich verändert in den wenigen Jahren seit unserem letzten Besuch. Der EU-Beitritt und die Währungsumstellung auf den Euro haben dem Land gut getan. Es ist kein Billigurlaubsland mehr, Kroatien ist in Mitteleuropa angekommen. Geblieben sind die wundervollen Landschaften und die herzlichen und gastfreundlichen Menschen. Geblieben ist auch die leckere herzhafte Küche. Es war ganz bestimmt nicht unser letzter Besuch in Kroatien und wenn es irgendwie paßt, werden wir auch wieder nach Sisenic fahren und grünen Smoothie und leuchtendrote Sonnenuntergänge genießen.

Entschleunigen in der Prignitz – Königsbusch Putlitz 2021

Wenn es ein Ende der Welt in Deutschland gibt, dann hat es sich in der Prignitz versteckt. Kaum eine Gegend ist so unbekannt und doch so herrlich wie die Prignitz. Diese Oase der Ruhe im äußersten Norden von Brandenburg ist tatsächlich noch ein Geheimtip. Am Ende der A39 bei Wolfsburg grüßt am letzten Rastplatz noch ein Förderturm.

Sobald man aber die Elbe überquert hat, dreht sich die Uhr um hundert Jahre zurück. Der Unterschied vom Hannoverschen im Landkreis Gifhorn zur Altmark im Landkreis Salzwedel ist mehr als auffällig. Über wunderschöne alte Alleen, durch malerische Dörfer und große dichte Kiefernwälder fährt man über mehr als 150 km entspannt in Richtung Perleberg. Irgendwo an der B190 weist ein Schild auf die Romantik-Straße hin. Ich hätte es aber auch so gemerkt, daß ich hier auf einer außergewöhnlichen Route war. Als die Straßen immer holpriger wurden, kam das Ziel immer näher. Den letzten Kilometer kommentierte mein Navi sehr treffend: „Das Ziel befindet sich auf einer nur beschränkt befahrbaren Strecke“. Stimmt … und schon diese Straße trennt den liefergelegten Juppi vom Naturfreund.

Das Ziel unserer langen Reise war der Königsbusch in Putlitz. Dahinter verbirgt sich der Reiterhof meiner Freundin Dörte. Auf dem Hof leben tatsächlich viele Pferde und es gibt auch einen Reitplatz. Dort wohnen auch die beiden Hofhunde Bolle (12 jähriger Mudi) und Frau Calli (9 jährige Kuvacz-Mix-Hündin). Drumherum gibt es Füchse und Hasen, Marder und Igel, Kraniche und Störche. Die drei Rehe in der Umgebung heißen Kevin, Chantal und Germaine. Sie tragen diese tollen Namen, weil sie immer am Straßenrand stehen bleiben wenn ein Auto kommt, bis es da ist – dann laufen sie los. Und dann gibt es da noch einen einsamen Wolf und solange er die Pferde in Ruhe läßt, darf er da auch gerne sein. Mit den großen Weideflächen und den vielen uralten Bäumen ist der Königsbusch ein kleines Paradies. Allerdings machen die vielen Vögel einen unglaublichen Lärm 😉

Manchmal vermietet Dörte das urige Gästezimmer neben der Sattelkammer (mit Hochbett, Küche und Bad) oder die ausgebauten Bauwagen auf dem Gelände. Gäste mit Hund(en) und Pferd(en) sind willkommen, die auf städtischen Schnickschnack verzichten wollen und das auch können. Es gibt selbstverständlich Strom und fließendes Warmwasser. Das Wasser ist so eisenhaltig, daß es fast wie Blut schmeckt. Die Mücken kannten leider den Unterschied. Einen Fernseher gibt es nicht. Das war etwas schade wegen der Fußball-EM – aber wirklich vermißt habe ich ihn nicht.

Mit Colliemädchen Roxy und Sheltierüde Hobbit habe ich im Königsbusch die Seele baumeln lassen. Am Anreisetag hatte ich noch vorsorglich eine Leine an den Hunden. Danach sind sie frei und fröhlich umher gestreift, haben Menschen und Pferde freundlich begrüßt und waren jederzeit auf Zuruf bei mir, wenn ich sie im hohen Gras aus den Augen verloren hatte.

Entschleunigen in der Prignitz … liebe Dörte, bis zum nächsten Besuch werden nicht wieder Jahre vergehen!

Bärenkinder in der fünften Woche

Jedes Mal gibt es einen bestimmten Wochentag, an dem ich morgens aufwache und neue Welpen habe! Bisher war das meist der Tag der Geburt … dieser Wurf kam an einem Samstag. Der Tag, an dem eine neue Seite im Entwicklungstagebuch aufgeschlagen wird, ist immer der Dienstag! Vor einer Woche haben die Kleinen gerade erst der Flasche entsagt, jetzt war den Großen der Wurfraum zu eng *UPS*

Die neue Woche brachte also einen großen Umzug und meine letzte Chance auf nette Gruppenfotos habe ich gnadenlos genutzt. Es klappte so gut oder schlecht, wie bei allen Gruppenaufnahmen: Irgendeiner guckt immer nicht gut und rote Augen gingen auch reihum. Soll sich doch jeder seinen Lieblingswelpen auf einem gelungenen Schnappschuss angucken 😀 Ich liebe sie alle, immer!

Und endlich, endlich gab es SONNE für die Kinder! Der Februar 2016 wird mir für immer als eklig feucht-kalt in Erinnerung bleiben. Die Kleinen lernten die frische Luft tatsächlich zuerst auf dem überdachten Balkon auf dicken Daunendecken kennen. Kurze Ausflüge in graues Draußen …. als endlich SONNE im Wetterbericht verkündet wurde, wurde im Hof eine Sonnenbadestation für Welpen eingerichtet: Auf die wärmste Stelle wurden Isomatten gelegt und ein kleiner Auslauf improvisiert. Die Kleinen fanden die Isomatten lecker und die streichelnden Nachbarn nett. Nach nur knapp 30 Minuten waren sie müde, wie lange nicht mehr 😉

 

Bärenkinder bekommen Namen

Höchste Zeit, den Zwergen Namen zu geben … Spitznamen haben sie schon lange. Für die Ahnentafel sind die eher nicht geeignet, besonders weil sie nicht mit „E“ anfangen. Also waren Einzelfotos angesagt und wir brauchten einen Hintergrund, vor dem sie sich gut abhoben. Unsere neue Wurfkiste ist zwar toll, aber die dunklen Wände sind für Welpen in Tricolour absolut ungeeignet. Ich nehme es vorweg: der rote Pullover wanderte danach in den Müll. Solche Fotos wird es niemals wieder geben 😀

E Nr1aBeginnen wir mit „Nr.1“. Tatsächlich ist sie die Erstgeborene, nachts um drei startete sie mit 322g ins Leben. Sie fiel mir in die Hände und ich dachte ganz laut „MEINS“. Noch schöner als sie konnte wohl kaum ein blaues Mädchen werden, schon gar nicht im gleichen Wurf! Nr.1 war also in doppelter Hinsicht der richtige ‚Name‘ … und in der Ahnentafel steht nun Liaison Eluveitie (gesprochen El-weity). Den Namen haben wir von einer Folk-Metal-Band aus der Schweiz geliehen.

E Hummel aAls dieser Welpe auf die Welt kam, habe ich sofort gehofft, daß es ein Rüde ist. Mit solchen kräftigen Farben wird das mal ein prächtiger Collie-Mann. Papa Bär hat bei seiner Zeugung wohl an seinen Bruder Freddy gedacht: Beide haben kräftige Farben, ein ganz bezauberndes Gesicht und sogar ein ähnliches Wesen. Die Freddy-Kopie ist wirklich gut gelungen. Mit 346g startete der Prachtbursche um 4:35 ins Leben … der kräftigste Welpe im Wurf! Auf einer Seite trägt er breite schwarze Streifen, wie eine Biene. „Willi“ wollten wir ihn nicht nennen und so wurde er „Herr (dicke) Hummel“. Die schwarzen Streifen brachten ihm auch den richtigen Namen ein: Liaison Earl Grey  … edler Schwarztee in grau 😀

E Trigirl aNur 10 Minuten nach dem Hummelie wurde es dann endlich schwarz. Blau ist nämlich wirklich nicht Lucie’s bevorzugte Welpenfarbe. 332g Geburtsgewicht brachte die bezaubernde Trico-Lady mit auf die Welt und wir ahnten allmählich, warum Lucie so kugelrund durch die letzten Tage gegangen war. Unser „Tri-Girl“ ist absolut bezaubernd und schön gezeichnet. Sie hat sich zu einer kecken, selbstbewussten Dame entwickelt und ist immer die neugierigste im Wurf. Dieses Sahneschnittchen konnte nur einen Namen von uns  bekommen: Liaison Eclair.

E Kleine aWeiter ging es im 10-Minuten-Takt … ich durfte immer noch nicht helfen. Lucie hatte alles unter Kontrolle. Ein kleines blaues Mädchen rutschte mit nur 274g fast von alleine in die Welt. Unglaublich, wieviel Unterschied die 70g zum dicken Hummel das optisch sind.  So zart kam die „Kleine“ auf die Welt, daß ich ein Sorgenkind vermutete und gar nicht sah, wie unglaublich bezaubernd sie ist. Wie vor zwei Jahren ihr Papa, der auch der Kleinste im Wurf war – genauso kämpfte sie sich zur Milchbar und an die Spitze der Gewichtstabelle. Wenn man den Welpenbildern von damals glauben darf, dann ist die „Kleine“ unsere Bärenkopie. Das wäre einfach nur paradiesisch und so heißt sie jetzt auch: Liaison Élysée.

E Blackman aNach dem flinken Trio gönnte sich Lucie eine ganze Stunde Pause. Dann fiel ihr wohl ein, daß ich einen schwarzen Rüden bestellt hatte. Mit 326g reihte sich „Black Man“ in die Reihe seiner dicken Geschwister ein und versuchte lange, möglichst unauffällig zu wachsen und zu gedeihen. Das ist schwierig, wenn man farblich hervor sticht und so beschloss er, bildschön zu werden und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Sein Blick ist absolut hinreißend, er strahlt wie ein Stern am schwarzen Nachthimmel. Er ist ein würdiger Liaison Etoile.

E Zorro a„El Zorro“, nach dem „Z“ den sein Kragen auf seinem Rücken malt. Der letzte im Bunde brachte auch noch einmal 336g auf die Waage. Schnell bekam er einen weiteren Namen: „Einstein“, denn er besticht nicht durch seine bunten Beine (eins blau, eins schwarz, zwei weiß), sondern durch Klugheit und ein sehr aufmerksames Wesen. Da hat Papa Bär einen weiteren seiner Brüder kopiert: Wir werden immer wieder an Chevalier erinnert. Unter seinen Geschwistern hält er sich zurück, ist der Denker im Wurf. Sein Name ist Programm: Liaison Éminence Grise.

 

Bärenkinder in der vierten Woche

Die vierte Woche ist tatsächlich etwas besonderes! Quasi über Nacht werden aus den kleinen tapsigen Meerschweinchen richtige kleine Hunde. Auf einmal laufen sie sicher durch die Kiste und drängen hinaus in den Wurfraum, besonders, wenn dort auch noch ein Holzschemel zum Benagen bereit steht 😉

Innerhalb eines einzigen Tages haben alle Bärenkinder die Flasche verweigert … und die erste Mahlzeit aus dem Schälchen geschlabbert. Es ist absolut faszinierend, wie schnell sie begreifen, wie das geht.

Die Wurfkiste verwandelt sich in eine ‚Wühlkiste‘. Das Vetbed wird immer wieder umgegraben. Beim Durchzählen fehlt eigentlich jedes Mal mindestens ein Welpe und die Decke hat eine dicke Beule. Die vierte Woche ist wunderbar ❤

 

Bärenkinder in der dritten Woche

A Fluechtlinge1

Unsere Flüchtlinge 😉

Äußerlich gleicht die dritte Woche der zweiten: Trinken, Schlafen, Wachsen und etwas mehr umher Tapsen. Tatsächlich passieren tolle Dinge! Die Zwerge reagieren aktiv auf Umweltreize. Sie bemerken z.B., wenn man die Tür öffnet  … auch eine andere im Haus 😉

Zeit für neue kleine Reize. So bekamen die Kinder ein Radio und hörten gelegentlich einen Klassik-Sender. Schließlich sollen Kühe bei Mozart ja auch besser Milch geben. Nachdem ich bei einer Fütterung einen ewig langen Beitrag über Pablo Neruda anhören mußte, habe ich spontan beschlossen, die Welpen nicht zu intellektuell zu sozialisieren 😉 Jetzt sind sie ab und an mit SWR3 beschallt. Nun ja, immerhin brachte ihnen der Beitrag aus Chile das zweifelhafte Vergnügen meines Gesangs: “ Venceremos, venceremos, mil cadenas habrá que romper ….“  gute 40 Jahre her, daß ich das zuletzt gesungen hatte. Sie haben es tapfer ertragen!

Lucie hat sich schon ihr Lieblingskind aus diesem Wurf ausgewählt. Sie hat jetzt ihren Ruheplatz außerhalb der Wurfkiste und sehr oft liegt sie dort nicht allein. Es ist immer der gleiche Welpe, mit dem sie dort kuschelt. Wir haben noch nicht beobachten können, ob er ihr folgt, oder sie ihn mit nimmt. Das Bild ist einfach nur rührend ❤ ❤

Bärenkinder in der zweiten Woche

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erfüllte Träume

Die zweite Lebenswoche absolvierten unsere Zwerge völlig lehrbuchmäßig. Sie tranken und schliefen und wuchsen … die Flaschenintervalle vergrößerten sich etwas, mein Schlafdefizit konnte ich allerdings noch nicht auffüllen. Zum Ende der Woche hatte dafür auch der letzte Zwerg sein Geburtsgewicht verdoppelt 😉 Aus den ersten unsicheren Schrittchen der blinden Würmchen wurde richtiges Laufen und sie schauten aus kleinen braunen Äuglein in die Welt. Jetzt waren sie süße pelzige Meerschweinchen. ❤ Den größten Teil ihres jungen Lebens verbrachten sie immer noch schlafend, aber die Wachphasen verlängerten sich zusehens.

 

Bärenkinder in der ersten Woche

A neugeborenMitten in der Nacht schenkte uns Lucie am 16. Januar 2016 sieben Bärenkinder. Zwischen 3:10 Uhr und 6:40 kamen ihre Welpen zur Welt. Ein Kleinstes muß wohl immer dabei sein, aber 274g sind nicht schlecht. Unsere dicke Hummel brachte stolze 346g und die übrigen Geschwister lagen auch über 310g. Alle waren sehr vital und begannen sofort, Lucie’s Gesäuge zu bearbeiten. Wir waren bei der Geburt zufriedene Zuschauer und jetzt begann wieder die schwerste Züchterarbeit: geduldig Warten!

Die ersten 48 Stunden sind die schwersten, die Sterblichkeitsrate in dieser Zeit am größten! Theoretisch weiß man, die Kleinen bringen mit Saugen und Milchtritt die Milchproduktion bei ihrer Mutter erst in Gang. Es ist normal, wenn dabei ca. 10% des Geburtsgewichtes verloren gehen können. Praktisch sind 10% verdammt viel, wenn man die winzigen Würmchen vor sich sieht und die Waage gnadenlos abwärts zeigt. So früh ist Zufüttern allerdings fatal: die Darmpassage für das Kolostrum mit den wichtigen mütterlichen Antikörpern schließt sich sehr schnell, wenn ‚richtige‘ Milch verdaut werden muß. Also sitzt man am Kistenrand und übt sich in Geduld. Wenn dann endlich die Waage gute Nachrichten bringt, hält man die vergangene Zeit für eine Ewigkeit!

A neugeboren2Schnell wurde allerdings klar, daß Lucie nicht genug Milch für alle sieben Kinder hat. So verbrachte ich die erste Woche mit Zufüttern. Alle 2 Stunden rund um die Uhr bekamen die Zwerge ein Fläschchen. Sven half, so gut er konnte: Er bereitete Milch, wusch Vetbetten, kümmerte sich um die Großen … und leider hatte er keinen Urlaub. Füttern durfte ich alleine … die Winzlinge waren ihm zu zart für Männerhände 😀 Jede Fütterung dauerte ca. 1 Stunde, dann konnte ich 1 Stunde schlafen und schon ging es wieder los. Lucie übernahm die Pflege und weiterhin saugten die Kleinen auch bei ihr. Wir beide waren also wieder im Team beschäftigt.

An Fotos habe ich in dieser Zeit kaum gedacht. Da auch Lucie die Kamera an der Wurfkiste nicht mag, habe ich nur ab und an mit dem Handy ‚geschossen‘.

Geburtstagskinder 28.02.2014

Liaison Amourette

Mama Rettich = Internationaler Champion, Nationaler Champion in Deutschland (VDH & Club) Luxemburg und Kroatien Liaison Amourette mit ihrem ersten Wurf

Unglaublich, aber es ist ein Jahr her, daß Fräulein Rettich uns einen wunderprächtigen Wurf mit 4 blauen Jungs und einer schwarzen Prinzessin geschenkt hat. Alle 5 Radieschen haben sich lehrbuchmäßig entwickelt und wir hatten wirklich nur Freude an diesen Kindern. Hier im Blog hatte ich Zeit und Muße, wöchentlich mit vielen Bildern zu berichten 😉 Viel zu schnell haben sie uns verlassen und wir haben perfekte Familien für sie gefunden. Der Kontakt ist uns erhalten geblieben, wir konnten ihre Entwicklung aus der Ferne verfolgen. Sie sind alle 5 traumhaft schön und wir haben nicht eine einzige ‚Beschwerde‘ bekommen. Zu Schönheit kommt bei diesen Schätzchen auch ein ruhiges, gelassenes Wesen. Einzig die kleine Käthe ist ein aufmüpfiger Wirbelwind. So wurde aus Caitlyn und Cathy ein Kääääääääääthe! Es hat sich absolut gelohnt, die Ausstellungskarriere unserer Championette für ein Jahr zu unterbrechen. Zwei angefangene nationale Championate könnten wir eventuell noch beenden …. aber was sind schon Urkunden an der Wand gegen bezaubernde Welpen?

Die Radieschen 5 Tage alt

Die Radieschen 5 Tage alt

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe C-chen. Wir wünschen Euch, daß Euer Lebensweg Euch auch weiter von einem Glücksmoment zum nächsten führt! Ihr seid auf der Sonnenseite geboren und so soll es einfach weiter gehen!

 

 

 

 

…. und jetzt in der Reihenfolge ihrer Geburt (damit keiner benachteiligt wird):

Chansonette alias Käthe:

 

Chevalier:

 

Chagall alias Der Bär:

 

Chopin alias Freddy:

Charmeur alias Blue:

 

Ich denke, wir können zu Recht stolz auf diese Kinder sein ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

 

so süß