Nomen est omen: Le Chevalier

ChevalierErinnert sich noch jemand an Maurice Chevalier? Bevor die jüngere Generation nun die Suchmaschinen bemühen muß: Er war ein begnadeter Schauspieler und Chansonsänger Mitte des vergangenen Jahrhunderts (ich fühle mich gerade sehr alt). Einen zumindest talentierten Schauspieler haben wir hier im blauen Pelz. Sein Debüt gab er kurz nach der Geburt in der Rolle als Mädchen. Dabei konnte er mich tatsächlich die ersten Tage täuschen 😉 Seine musikalischen Talente bleiben aber hinter unserem Chopin zurück. Dafür kam mir spontan ein französisches Kinderlied in den Sinn, als wir über seinen Namen nachdachten: „Chevaliers de la table ronde goûtons voir si le vin est bon ….“ Ok, in unserem Fall geht es eher um Muttermilch, als um Wein. Dafür ist er da aber ausgesprochen trinkfest 😉  unser

Liaison Chevalier

Ob er sich künftig ritterlich (entsprechend der Übersetzung seines Namens) durchs Leben schlagen wird, bleibt abzuwarten.  Im Moment liegt er lieber unter der Kuscheldecke und träumt von künftigen Heldentaten. Tatsächlich liegen oft nur vier Welpen in der Wurfkiste und eine Beule im Vetbed verrät uns, wo der fünfte liegt. So ist zu erwarten, daß unser Chevalier später mit im Bett schlafen möchte – oder zumindest mit Gute-Nacht-Kuss gut zugedeckt wird 😀

 

 

Nomen est omen: Chagall

ChagallAls ich diesen kleinen Kerl gemeinsam mit seiner Mama von seiner Eihülle befreit hatte, war ich erst einmal sprachlos. Sven erwartete von mir eine erste Beschreibung, um die Welpen besser unterscheiden zu können. Mehr als ‚blau  – Rüde – mit komplettem Kragen‘ kam nicht. Daß er, wie seinen Mama auch, einen halben schwarzen Gürtel trägt, konnte ich an dem feuchten Welpchen noch nicht sehen. Jetzt wäre zu klären: Hat er seinen Tricolor-Anteil großzügig an seine Schwester abgegeben, oder gibt es auch blaue Flecken bei den Blue-Merles? Fakt ist: er ist nicht heller oder silberner, als seine Brüder, er ist nur weniger schwarz. Damit scheidet die Verwendung von Bleichmittel an der Wurfkiste definitiv aus 😀 Ich mag seinen kleinen Schönheitsfleck an der Nase und das kecke schwarze Ohr.  Das kleine Plüschknäuel sieht aus wie gemalt und für dieses Kunstwerk mußte einer von den ganz Großen zuständig gewesen sein. Voller Sachverstand ordneten wir ihn sofort der blauen Phase von Marc Chagall zu. So hatte er als erster im Wurf seinen Namen:

Liaison Chagall

Als ursprünglich Kleinster im Wurf hat er sich geschickt nach vorne gearbeitet. Nicht nur viel Trinken macht dick, viel Schlafen dazu auch! Während seine Geschwister sehr früh recht agil durch die Wurfkiste rutschten, hat er sich hoch geschlafen (auf der Gewichtstabelle natürlich). Er ist fast immer gemeinsam mit seiner Schwester zu beobachten, bestimmt, weil sie seine schwarzen Flecken hat 😉 Selbst an der Milchbar liegen sie fast immer neben einander! Chagall ist ein netter freundlicher Welpe und insgesamt eher von der gemütlichen Sorte.

Weil ich ihn nicht 6x alleine mit der Kamera erwischen konnte, wie seine Brüder, darf er 3 Bilder mehr in dieser Diashow haben!

Nomen est omen: Chopin

Chopin, der kleine Geniesser

Chopin, der kleine Geniesser

Wir hatten bisher in jedem Wurf einen ‚Pressesprecher‘. Dieses Mal ist es nicht nur ein ‚Erzählbär‘ sondern ein wahrer Künstler. Schon nach wenigen Tagen amüsierte er unsere Anrufer im Hintergrund. Was dieses Kerlchen an lustigen freudigen Tönen hervorbringt, daß ist nicht nur Repertoire, das ist wahre künstlerische Neuschöpfung. Er ist nicht laut oder lästig, sondern gibt wirklich niedlichen Singsang von sich. Er mußte den Namen eines großen Komponisten bekommen. Weil wir bei C sind, bot sich Frédéric Chopin direkt an. So wird auf seiner Ahnentafel stehen:

Liaison Chopin

Daraus wurde bei uns ganz schnell ein liebevolles ‚Freddy‘, weil es perfekt zu ihm paßt. So wie er auf den Fotos aus dem süßen Pelz schaut, so ist er: vorwitzig und keck. Er ist immer der letzte, der einschläft und der erste, der aufwacht – man könnte ja was verpassen 😉 Bei der Kleiderausgabe vor der Geburt hat er zu einem absolut passenden Pelz gegriffen: Die schwarzen Kontraste in direkter Nachbarschaft zum weißen Kragen und Bauch machen ihn einzigartig und auffällig – als würde sein Gesang nicht reichen, um unvergesslich zu sein. So wirkt der ganze Welpe kräftig bunt gefärbt und gar nicht ‚grau‘ … und ich liebe seine lange Rute, die vor dem weißen Pinsel einen breiten schwarzen Streifen hat. Freddy … äh … Chopin ist ein Traum von einem Welpen: kräftig, neugierig und ein klitzekleines bißchen naseweis.

Nomen est omen: Der Charmeur

Es wird Zeit, die Namen unserer ‚Kinder‘ öffentlich zu machen! Ich bin schon verwirrt, wenn ich am Telefon über Rüde 1, 2, 3 oder 4 sprechen soll, denn die Reihenfolge habe ich nicht mehr sofort parat. Die Zwerge haben Namen 😀 Aus unserer großen Liste haben wir ausgewählt, was am besten zum jeweiligen Welpen paßt. Dazu dachte ich mir ein paar Einzelbilder – und schon geriet das Projekt in weite Ferne. Die Wusels einzeln zu fotografieren, ist fast nicht mehr möglich. Die einzige Chance habe ich, wenn sie futtern oder schlafen. 😉

Charmeur

Charmeur bittet um mehr Tatar 😉

Nun denn, hier ist der erste Blauling im Porträt. Dieser junge Mann ist der freundlichste Welpe, den man sich vorstellen kann. Er ist immer nett, spielt mit seinen Geschwistern, rüpelt selten, frißt gut und kleckert nicht 😉  Er macht seinen beiden Mamas nur Freude. Sein bester Kumpel ist der Freddy, den stelle ich morgen vor (wenn ich Bilder schaffe). Dieser charmante Herzensbrecher  konnte nur einen Namen bekommen: Liaison Charmeur

Er drängelt sich nie in den Vordergrund, ist aber trotzdem immer präsent und sehr aufmerksam. In einem größeren Wurf könnte man ihn glatt übersehen, wäre da nicht seine fantastische Zeichnung. Er ist wundervoll blau, wie alle Jungs. Ich finde seinen Ausdruck zuckersüß und bin wahnsinnig verliebt in seine Ringelsocken. An beiden Vorderbeinen folgt auf das Weiß an den Füßen erst Schwarz und danach Blau. Bei seiner Augenfarbe bin ich mir noch nicht ganz sicher und verspreche besser nichts.

 

Geheimnis gelüftet

StehcafeBei den Bildern aus der 3. Woche habe ich 3 unterschlagen, weil sie einen eigenen Beitrag wert sind 😉

Dat Rettich hat uns den Weg gezeigt, wie wir Collies mit schönen langen Rücken züchten können, weg von dem modernen quadratisch-praktisch-gut. Des Rätsels Lösung lautet: Dehnen und Strecken! Dazu stillt Mama ihre Welpen etwa jedes zweite Mal nicht mehr im Liegen. In Liegeposition sind die 5 Köpfchen eh inzwischen so dick, daß dazwischen kein Platz mehr für Pfötchen und Milchtritt bleibt. Während Lucie in dieser Phase zum Sitz-Stillen überging, trainiert Dat Rettich seine Kinder auf lange Rücken und die ersten Ergebnisse sind schon beachtlich, wie man an den folgenden zwei Bildern sieht! Wir sind sehr stolz auf so eine kluge Mama! 😉

 

C-Wurf 3. Woche

Hey Du!Die 3. Woche ist ein echtes Zwischending. Quasi über Nacht können die Zwerge sicher laufen. Augen, Ohren und Nase funktionieren, es sind schlagartig kleine Hunde und keine Meerschweinchen mehr. Unmöglich das zu dokumentieren, unmöglich zu sagen, welcher Welpe was zuerst …. Am Ende der 3. Woche wird man als Mensch von den Zwergen wahr genommen und bei uns wird direkt positiv verknüpft: Menschen bringen leckeres Futter und Streicheleinheiten 😉 Ganz überraschend fallen sie nicht mehr von der Zitze direkt in den Tiefschlaf, sondern sie spielen, erforschen sich und die Geschwister. Im ersten Moment meint man, sie sind nicht satt geworden. Stubenrein sind sie auch schon fast: es gibt eine bevorzugte Pipiecke 😀

Lachende Welpen

Was sollte also das Fotothema dieser Woche werden, nachdem wir Farbverteilung und Köpfchen schon hatten? Ja klar! Die kleinen neuen Milchzähnchen hatte ich mir vorgenommen. Winzig klein und abartig spitz schieben sich die Beißerchen in die Mäulchen. Weil es ewig dauert, wenn man auf Gähnen wartet, habe ich den Zwergen lustige Geschichten erzählt 😉 Eine Otto-Show auswendig aufgesagt und sie haben sich am Boden gerollt vor Lachen. Behaupte jetzt keiner, meine Welpen wären frühjahrsmüde …. die waren am Lachen! Jawoll ja!

Sandkastenliebe

Ich hatte sie letzte Woche schon gezeigt: Die Bilder von unserem Pärchen. Der Vollständigkeit halber sind sie hier nochmals dabei – und noch ein paar mehr von unserem Liebespaar.

Warten auf Mama

Neu ist nun auch, daß die Zwerge am Eingang stehen und auf Mama warten. Ich vermute, sie würden ihr auch gern schon entgegen laufen. Jedenfalls bilden sie schon mal eine Hühnerleiter, damit wenigstens einer über den Rand klettern kann 😉 Das Feintuning dafür stimmt zum Glück noch nicht so ganz. Ein Bild davon und jede Menge spielende Welpen gibt es in der letzten Galerie für heute. Ich konnte mich mal wieder nicht für weniger entscheiden 😉

Die 3 Abenteuer der 3. Woche

Sag Aaaah!Die 3. Woche ist immer sehr aufregend. Da gibt es die erste Wurmkur, die erste feste Nahrung und den ersten Besuch. Unsere Zwerge haben das alles problemlos gemeistert. Ich bin mehr als zufrieden mit Amourette und ihren bezaubernden Kindern.

Aber der Reihe nach: Es fängt damit an, daß die Welpen nach 14 Tagen ihre erste Wurmkur bekommen sollen. Das ist doch eine ordentliche Portion Chemie, die die Winzlinge da zu ‚verdauen‘ haben. Sie hatten an diesem Tag aber nur ein wenig weniger zugenommen, als sonst üblich. Mehr war davon nicht zu spüren und ich war sehr erleichtert. Vielleicht übertreibe ich meine Sorgen ja auch, sind ja alles bewährte Produkte und alle Welpen müssen da durch. Wenn ich sonst nix zu tun habe, mache ich mir halt komische Gedanken 😉

Ich Dich auch, MamaUm so schöner, wenn man ein paar Tage später die ersten Bissen frischen Tatar aus der Hand füttern kann und die Welpen das mit Begeisterung annehmen. Ich beginne damit immer, wenn die Welpen sehr interessiert in Mamas Gesicht steigen. Bevor Dat Rettich instinktsicher ihr Abendessen für die Kleinen in die Kiste spuckt, biete ich eine leckere Alternative. Jeden Abend holt Sven ab dann eine kleine Portion frisch gewolften Tatar vom Metzger. Anfangs ist das meiste noch für die Mama, später wird die Portion ständig größer. Tatar gibt es immer aus der Hand. So lernen die Kleinen ganz früh, daß die Superleckerchen vom Menschen kommen.

Ja, Besuch hatten die Zwerge auch schon: Ende der Woche war der Zuchtwart da, um die Winzlinge zu begutachten. Neuzüchter werden bis inkl. dem 3. Wurf dieser Wurfkontrolle unterzogen. Auch wenn unser A-Wurf nun schon 5 Jahre alt ist, wir waren nach der Zuchtordnung bis letzte Woche noch Neuzüchter.  Auf der einen Seite verstehe ich den Sinn dieser Verordnung, andererseits sterbe ich tausend Tode, wenn Fremde in meinen Wurfraum kommen. Wir leben hier so steril es irgend geht und ein Zuchtwart bringt dann die ortsfremden Keime seiner vielen Hunde mit in unser Haus. Aber gut, es ist vollbracht und allen geht es weiter gut. Beim nächsten Mal sind wir davon befreit. Laut Zuchtordnung sind wir nun sogar schon berechtigt, selber Zuchtwartanwärter zu werden … logisch ist das nun wirklich nicht. 😉

Es gibt natürlich auch aus der 3. Woche mehr Bilder … sie laden noch!

erste Wahl

tiefer BlickIch kann die Neuigkeit einfach nicht bis zum Wochenende für mich behalten 😉 Auch wenn wir Menschen uns noch vorsichtig mit Entscheidungen zurück halten, unsere schwarze Prinzessin hat ihre Wahl getroffen. Einer ihrer blauen Brüder ist zur ersten Sandkastenliebe geworden. Wo sie gehen, stehen und umfallen, dort sieht man die beiden zusammen. Der erste Zungenkuss wurde auch schon ausgetauscht, das Foto davon ist leider verwackelt. Ich war halt überrascht 😉

Die anderen 3 Jungs nehmen es gelassen und tun derweil, was kleine Jungs so tun: sie beißen sich in die Beinchen, hauen sich die Pfötchen ins Gesicht und rangeln um den besten Platz an der Bar.

C-Wurf 2. Woche

Füße duftenDer Text zur zweiten Woche ist schon da, hier die passenden Bilder …. ungesüßten Kaffee dazu nicht vergessen 😉

Dieses Mal habe ich nicht nach Wochentag sortiert, sondern es etwas ’nach Welpe‘ versucht. Das war dann doch nicht so ganz einfach, weil die Jungs sehr gerne zusammen liegen.

So wie es in der ersten Woche hauptsächlich um die Verteilung von Farben ging, habe ich diese Woche den Schwerpunkt auf die kleinen Köpfchen gelegt … klar: wegen der blitzenden Äuglein 😉 So ganz komme ich trotzdem nicht davon los, die Füßchen zu fotografieren. Bei Welpen faszinieren die mich wirklich besonders 🙂

Fort-Schritte und Augen-Blicke

Hiermit erkläre ich die zweite Lebenswoche der Welpen zu meiner Lieblingswoche 😉

Rückenschwimmen2Die Mutterhündin ist vom Geburtsstreß erholt, erledigt ihren Job instinktsicher und erste Routinen sind etabliert. Auch die menschliche Mama ist von den Sorgen in den ersten Stunden befreit und erledigt ebenso instinktsicher und routiniert ihren Job: Mama füttern, Vetbed waschen, Welpen wiegen … hach … nur schön!

Bei so viel Instinktsicherheit und Routine können die Zwerge gar nicht anders, als zu wachsen und zu gedeihen. So kommt es dann zum ganz großen Kino: Die Welpen rutschen nicht mehr auf dem Bauch durch die Kiste, sondern nutzen zunehmend auch ihre Hinterbeinchen. Nun ist so ein weiches Vetbed nicht unbedingt der beste Untergrund, um Laufen zu lernen. Aber man fällt darauf auch wunderbar weich und das taten unsere Zwerge in der 2. Woche reichlich 😉 Fällt man überraschend dann mal doch nicht um, gibt es Teil 2 der Kino-Show: Wie im Zeichentrickfilm dreht der Antrieb bei den Welpen durch und sie schiessen geradeaus durch die Kiste, bis zum Ende. Stoppschilder sind keine aufgestellt. Ganz großes Kino und sooooo süß. Auf Fotos sieht man dann leider nur umgestürzte Welpen in Bauch- oder Seitenlage, also scheinbar alles wie immer.

BlinzelnWas man auf Fotos früher sieht, als in natura, das sind die ersten Lichtreflexe zwischen den Augenlidern. Ab dann ist Blitzlicht im Welpenraum verboten! Die Kleinen sollen einen guten ersten Eindruck der sichtbaren Welt bekommen. Aber die Sonne konnte ich ihnen durchs Fenster schon zeigen. Kurzer Umbau und zwei bunte ‚Ersatzgeschwister‘ für Naturlicht-Bilder, ohne auf dem Boden rutschen zu müssen. Die Reaktionen auf den Umzug waren spannend: Von aufgeregtem Welpenpiepsen, über Protestgebell 😀 bis zu entspannter Gelassenheit war alles dabei. Der Rest des Rudels schlug allerdings sofort Alarm und so haben wir die letzten Beiden dann doch nur noch schnell gemeinsam geknipst.

Auge rechts 1Ganz spannend wird es nun für die blauen Jungs. Ihre Augenfarbe kann sehr unterschiedlich ausfallen: blau oder braun, ja oder beides, also ein braunes und ein blaues Auge. Vielleicht bekommen sie ja auch Augen wie ihre Mutter und ihr Onkel: braun mit blauen Sprenkeln. Da haben wir damals beim ersten Blitzen auch nur blau gesehen …. seeeeehr spannend und die Augenfotos habe ich vergrößert bis es nicht weiter ging, weil ich so neugierig bin. Dem kleinen unglaublich silberblauen Kerlchen hatte ich schon kurz nach der Geburt zwei strahlend blaue Augen gewünscht. Es könnte sein, daß dieser Wunsch sich erfüllt.

Ach ja, ich konnte mich mal wieder nicht für einige wenige Bilder entscheiden. Also werde ich jetzt noch ein Weilchen Fotos hochladen und wieder eine Bildergeschichte daraus machen. Kommt also gerne später noch mal vorbei 😀