Roman, der Herzensbrecher

Roman, der Herzensbrecher

Roman 5Darf ich vorstellen: Don Ramon, der charmanteste und gelassenste Rüde seit … äh, ja…  seit den C-Jungs. Roman läßt seiner kecken Schwester viel durchgehen, nur wenn es um frische Möhrchen oder Obst geht, dann muß sie sich mit einem Viertel der Portion begnügen 😀 Roman ist ein munteres Kerlchen und immer für ein Spiel bereit. Wir sind mit seiner Entwicklung mehr als zufrieden. Es braucht gar nicht vieler Worte, die Bilder sprechen komplett für ihn. ❤ ❤ ❤

 

Auch für ihn habe ich eine kleine Diashow der vorzeigbarsten Fotos aus den trüben Schlammwochen zusammengestellt. Viel Spaß dabei!

 

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Dat Mariechen

Mariechen

Ich bin ein Star, holt mich hier raus 😉

Das ist unser Mariechen ❤ Ich bin total verliebt in diese süße Zuckerschnute. Leider werden ihr die Fotos in keiner Weise gerecht. Es ist prinzipiell mehr als schwierig, Tricolor zu fotografieren. Kommt dann noch eine langsame Kamera, schlechtes Licht und flinker Welpe zusammen … dann geht kaum noch was. Die letzten Wochen waren grau und naß, unser Garten verwandelte sich in ein Schlammbad und die Welpen tobten sich fröhlich da hindurch. Nun denn, kein einziges Foto ist kalenderreif. Trotzdem kann man vielleicht erkennen, was für ein hübsches und fröhliches Mädchen unsere Maria geworden ist.

Hier ist also eine kleine Auswahl mit einigermaßen vorzeigbaren Bildern unserer kecken Maus.

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Wurfplanung

Velvet und der BärIm Moment haben wir hier 3 (in Worten: drei) heiße Mädels. Die Velvette, ihre Tochter Amourette und unsere süße Bluette. Für zwei davon haben wir große Pläne und lange überlegt, ob und wer.

Die Entscheidung hat dann die Vernunft diktiert und keine der Damen wird belegt. Solange Roman und Maria hier noch fröhlich umher hüpfen, werden keine neuen Welpen auf den Weg gebracht. Das hatten wir uns von Anfang an auf die Fahnen geschrieben und nun halten wir uns auch daran. Liaison-Collies sind keine Massenware und wir keine Vermehrer – dabei bleibt es. Zeit und Kraft brauchen wir für die Sozialisierung der Kleinen und wir wollen den Spaß am Züchten behalten. So wird es im Frühjahr also keine Welpen bei uns geben …. wer auf einen Liaison-Collie in Kürze spekuliert hat, sollte sich schnell für Roman oder Maria entscheiden 😉

Auf dem Foto sieht man übrigens ein Pärchen, das nie ein Paar werden wird 😦 Bis der Bär seine Zuchtzulassung fertig haben wird, ist seine Oma Velvette schon Rentnerin. Auch wenn man es nach dem Foto von heute Nachmittag kaum glauben mag, unsere Grand-Dame wird demnächst schon 8 Jahre alt ❤

Roman und Maria

Don Ramon Aufregende Wochen liegen hinter uns, Wochen voller Freude und viel Arbeit und Sorgen, aber die Freude überwiegt ja doch! Unsere D-linge haben am 22. August das Licht der Welt erblickt und Mama Lucie hat ihren Job sehr instinktsicher und professionell erledigt. Die Erinnerungen an ihren ersten Wurf vor knapp 3 Jahren waren auch bei ihr noch wach. So erlebten wir wieder hinreißende Mutterliebe und zuckersüßes Welpenkino.

Unser dynamisches Duo – auch liebevoll Doppel-D genannt – entwickelte sich prächtig und eroberte uns im Sturm. Sehr früh schon bekamen sie „richtige“ Namen und sie waren und sind in jeder Hinsicht etwas besonderes, nämlich Herzdiebe! Still und heimlich haben sie sich in unsere Herzen geschlichen und ich habe die Suche nach neuen Familien für sie Woche um Woche verschoben.

Heute habe ich die ersten Anzeigen geschaltet … es ist vernünftig, es ist richtig … und es tut weh! Roman und Maria haben einen Platz auf dem Sofa bei lieben Menschen verdient und ein Leben als verhätschelter Prinz/Prinzessin.

Nur die Ruhe!

Guten Morgen allerseits – wir brüten noch 😉

Nach einer ruhigen Nacht hat Lucie auch das Frühstück komplett verspeist, nicht ganz so hastig, wie sonst – aber der Napf war sauber geschleckt. Ich bin jetzt über jedes Gramm froh, daß noch über die Blutbahn direkt in die Welpen transportiert wird. Der Umweg über die Muttermilch wird noch lange genug sein. Lucie hat ein pralles Gesäuge entwickelt, erste Tröpfchen kann man schon leicht ‚melken‘.

Nun ja, wenn die Kleinen nach ihrer Mutter kommen, wird sie reichlich Milch brauchen … wir warten auf kleine Fresssäcke!

Lucie ist heute etwas unruhiger, als die letzten Tage. Wenn ihre Züchterin recht hat, dann  ….. nur die Ruhe!

Geduld, Geduld

Lucie am 01.Juli 2014

Lucie am 01.Juli 2014

Was tun eigentlich die anderen Züchter in den Stunden vor der Geburt? Das wüßte ich wirklich gerne 😉 Aus diesen Stunden können ja gerne mal ein paar Tage werden. Ich bringe es ab dem 58. Tag nicht mehr fertig, die Hündin allein zu Hause zu lassen. Also gehe ich nicht mehr arbeiten. Der Haushalt freut sich. Jetzt habe ich schon wieder für Wochen im Voraus gewaschen und gebügelt …

Ja … Lucie darf demnächst frisch gekochte und geplättete Laken zerreißen. Die Wurfkiste steht längst und alles was man sonst so braucht, liegt bereit. Madame liegt auch, eher breit – und brütet. So nannte es jedenfalls unsere Tierärztin beim Ultraschall „sie brütet“! Bis dahin war ich mir gar nicht so sicher, daß unser Ausflug erfolgreich war. Nachzulesen hier: https://liaisoncollies.wordpress.com/die-reiseberichte-2/budapest-im-juni-2014/

Diese Trächtigkeit war anders als die von A, B und C. Lucie war total cool. Im Nachhinein hat sie alle Anzeichen gezeigt, an denen man so eine erfolgreiche Bedeckung erkennen kann: Sie war sanfter und noch verschmuster. In der 3. Woche war sie etwas weniger gierig beim Füttern und hatte wohl auch mal Sodbrennen. Ihr Gesichtsausdruck wurde wieder so wundervoll sanft und weich. Sie hechelte sich durch die Senkwehen bei hochsommerlichen Temperaturen. Es war alles da … und doch war es anders. Bisher hatten wir nur Würfe von Erstlings-Mädels und die waren unsicher, nervös und übertrieben maßlos! Lucie bekommt ihre zweiten Welpen und sie ruht so wissend in sich, einfach schön.

Nun ja, es ist alles bereit. Die Zwerge strampeln munter unter der Bauchdecke. Lucie hat sich ganz entspannt die langen Haare unter dem Bauch schneiden lassen und von alleine umgelagert, damit ich das an beiden Seiten gleichmäßig machen konnte. Grad liegt sie auf meinen Füßen. Ob sie mich hindern will, schon wieder etwas zu putzen, zu räumen, zu … ? Recht hätte sie! Genießen wir einfach die letzten Stunden vor dem großen Sturm und ruhen und schlafen auf Vorrat 😉

Nomen est omen: Chansonnette

ChansonnetteDa haben wir nun eine ganze A4-Seite voller toller Namen mit C – die gute Hälfte natürlich für Prinzessinnen – und dann müssen wir uns für einen einzigen entscheiden! Das war sehr schwer, zumal wir ja mit unseren Künstlernamen für die Jungs eine bestimmte Richtung für den ganzen Wurf vorgegeben hatten. Unsere Black-Queen ist allerdings in jeder Hinsicht eine Ausnahme unter ihren Geschwistern: Quotenfrau und Quoten-Trico. Ihren Namen bekam sie für ihren perfekten Auftritt im großen schwarzen Abendkleid, mit charmantem weißen Kragen-Collier und einer Stimme, die Räume füllt: Sie konnte als erste im Wurf korrekt bellen und das klang absolut niedlich. So wählten wir für unsere Künstlerin den entsprechenden Namen:

Liaison Chansonnette

Als Erstgeborene und einziges Mädchen hätte sie ein gutes Recht gehabt, als Erste vorgestellt zu werden. Ich gebe es zu, ich habe mich vor dieser Aufgabe gedrückt. Es ist ziemlich schwer, einen tricolor Welpen so abzulichten, dass er/sie nicht zu streng wirkt. Unsere schwarze Prinzessin ist ein zuckersüßes Dingeling mit sehr viel Charme. Meine Fotos werden ihr überhaupt nicht gerecht, auch wenn ich mir viel Mühe gegeben habe. An allen vergangenen Tagen, wo ich den Jungs die hübschen Vorstellungsbilder abgelockt habe, war ein halbes Objektiv auch auf unserem süßen Mädchen. Das Ergebnis macht mich nicht wirklich glücklich … in ein paar Wochen wird sie ihre blauen Brüder alle in die Tasche stecken!

Nomen est omen: Le Chevalier

ChevalierErinnert sich noch jemand an Maurice Chevalier? Bevor die jüngere Generation nun die Suchmaschinen bemühen muß: Er war ein begnadeter Schauspieler und Chansonsänger Mitte des vergangenen Jahrhunderts (ich fühle mich gerade sehr alt). Einen zumindest talentierten Schauspieler haben wir hier im blauen Pelz. Sein Debüt gab er kurz nach der Geburt in der Rolle als Mädchen. Dabei konnte er mich tatsächlich die ersten Tage täuschen 😉 Seine musikalischen Talente bleiben aber hinter unserem Chopin zurück. Dafür kam mir spontan ein französisches Kinderlied in den Sinn, als wir über seinen Namen nachdachten: „Chevaliers de la table ronde goûtons voir si le vin est bon ….“ Ok, in unserem Fall geht es eher um Muttermilch, als um Wein. Dafür ist er da aber ausgesprochen trinkfest 😉  unser

Liaison Chevalier

Ob er sich künftig ritterlich (entsprechend der Übersetzung seines Namens) durchs Leben schlagen wird, bleibt abzuwarten.  Im Moment liegt er lieber unter der Kuscheldecke und träumt von künftigen Heldentaten. Tatsächlich liegen oft nur vier Welpen in der Wurfkiste und eine Beule im Vetbed verrät uns, wo der fünfte liegt. So ist zu erwarten, daß unser Chevalier später mit im Bett schlafen möchte – oder zumindest mit Gute-Nacht-Kuss gut zugedeckt wird 😀

 

 

Nomen est omen: Chagall

ChagallAls ich diesen kleinen Kerl gemeinsam mit seiner Mama von seiner Eihülle befreit hatte, war ich erst einmal sprachlos. Sven erwartete von mir eine erste Beschreibung, um die Welpen besser unterscheiden zu können. Mehr als ‚blau  – Rüde – mit komplettem Kragen‘ kam nicht. Daß er, wie seinen Mama auch, einen halben schwarzen Gürtel trägt, konnte ich an dem feuchten Welpchen noch nicht sehen. Jetzt wäre zu klären: Hat er seinen Tricolor-Anteil großzügig an seine Schwester abgegeben, oder gibt es auch blaue Flecken bei den Blue-Merles? Fakt ist: er ist nicht heller oder silberner, als seine Brüder, er ist nur weniger schwarz. Damit scheidet die Verwendung von Bleichmittel an der Wurfkiste definitiv aus 😀 Ich mag seinen kleinen Schönheitsfleck an der Nase und das kecke schwarze Ohr.  Das kleine Plüschknäuel sieht aus wie gemalt und für dieses Kunstwerk mußte einer von den ganz Großen zuständig gewesen sein. Voller Sachverstand ordneten wir ihn sofort der blauen Phase von Marc Chagall zu. So hatte er als erster im Wurf seinen Namen:

Liaison Chagall

Als ursprünglich Kleinster im Wurf hat er sich geschickt nach vorne gearbeitet. Nicht nur viel Trinken macht dick, viel Schlafen dazu auch! Während seine Geschwister sehr früh recht agil durch die Wurfkiste rutschten, hat er sich hoch geschlafen (auf der Gewichtstabelle natürlich). Er ist fast immer gemeinsam mit seiner Schwester zu beobachten, bestimmt, weil sie seine schwarzen Flecken hat 😉 Selbst an der Milchbar liegen sie fast immer neben einander! Chagall ist ein netter freundlicher Welpe und insgesamt eher von der gemütlichen Sorte.

Weil ich ihn nicht 6x alleine mit der Kamera erwischen konnte, wie seine Brüder, darf er 3 Bilder mehr in dieser Diashow haben!

Nomen est omen: Chopin

Chopin, der kleine Geniesser

Chopin, der kleine Geniesser

Wir hatten bisher in jedem Wurf einen ‚Pressesprecher‘. Dieses Mal ist es nicht nur ein ‚Erzählbär‘ sondern ein wahrer Künstler. Schon nach wenigen Tagen amüsierte er unsere Anrufer im Hintergrund. Was dieses Kerlchen an lustigen freudigen Tönen hervorbringt, daß ist nicht nur Repertoire, das ist wahre künstlerische Neuschöpfung. Er ist nicht laut oder lästig, sondern gibt wirklich niedlichen Singsang von sich. Er mußte den Namen eines großen Komponisten bekommen. Weil wir bei C sind, bot sich Frédéric Chopin direkt an. So wird auf seiner Ahnentafel stehen:

Liaison Chopin

Daraus wurde bei uns ganz schnell ein liebevolles ‚Freddy‘, weil es perfekt zu ihm paßt. So wie er auf den Fotos aus dem süßen Pelz schaut, so ist er: vorwitzig und keck. Er ist immer der letzte, der einschläft und der erste, der aufwacht – man könnte ja was verpassen 😉 Bei der Kleiderausgabe vor der Geburt hat er zu einem absolut passenden Pelz gegriffen: Die schwarzen Kontraste in direkter Nachbarschaft zum weißen Kragen und Bauch machen ihn einzigartig und auffällig – als würde sein Gesang nicht reichen, um unvergesslich zu sein. So wirkt der ganze Welpe kräftig bunt gefärbt und gar nicht ‚grau‘ … und ich liebe seine lange Rute, die vor dem weißen Pinsel einen breiten schwarzen Streifen hat. Freddy … äh … Chopin ist ein Traum von einem Welpen: kräftig, neugierig und ein klitzekleines bißchen naseweis.