Die 3 Abenteuer der 3. Woche

Sag Aaaah!Die 3. Woche ist immer sehr aufregend. Da gibt es die erste Wurmkur, die erste feste Nahrung und den ersten Besuch. Unsere Zwerge haben das alles problemlos gemeistert. Ich bin mehr als zufrieden mit Amourette und ihren bezaubernden Kindern.

Aber der Reihe nach: Es fängt damit an, daß die Welpen nach 14 Tagen ihre erste Wurmkur bekommen sollen. Das ist doch eine ordentliche Portion Chemie, die die Winzlinge da zu ‚verdauen‘ haben. Sie hatten an diesem Tag aber nur ein wenig weniger zugenommen, als sonst üblich. Mehr war davon nicht zu spüren und ich war sehr erleichtert. Vielleicht übertreibe ich meine Sorgen ja auch, sind ja alles bewährte Produkte und alle Welpen müssen da durch. Wenn ich sonst nix zu tun habe, mache ich mir halt komische Gedanken 😉

Ich Dich auch, MamaUm so schöner, wenn man ein paar Tage später die ersten Bissen frischen Tatar aus der Hand füttern kann und die Welpen das mit Begeisterung annehmen. Ich beginne damit immer, wenn die Welpen sehr interessiert in Mamas Gesicht steigen. Bevor Dat Rettich instinktsicher ihr Abendessen für die Kleinen in die Kiste spuckt, biete ich eine leckere Alternative. Jeden Abend holt Sven ab dann eine kleine Portion frisch gewolften Tatar vom Metzger. Anfangs ist das meiste noch für die Mama, später wird die Portion ständig größer. Tatar gibt es immer aus der Hand. So lernen die Kleinen ganz früh, daß die Superleckerchen vom Menschen kommen.

Ja, Besuch hatten die Zwerge auch schon: Ende der Woche war der Zuchtwart da, um die Winzlinge zu begutachten. Neuzüchter werden bis inkl. dem 3. Wurf dieser Wurfkontrolle unterzogen. Auch wenn unser A-Wurf nun schon 5 Jahre alt ist, wir waren nach der Zuchtordnung bis letzte Woche noch Neuzüchter.  Auf der einen Seite verstehe ich den Sinn dieser Verordnung, andererseits sterbe ich tausend Tode, wenn Fremde in meinen Wurfraum kommen. Wir leben hier so steril es irgend geht und ein Zuchtwart bringt dann die ortsfremden Keime seiner vielen Hunde mit in unser Haus. Aber gut, es ist vollbracht und allen geht es weiter gut. Beim nächsten Mal sind wir davon befreit. Laut Zuchtordnung sind wir nun sogar schon berechtigt, selber Zuchtwartanwärter zu werden … logisch ist das nun wirklich nicht. 😉

Es gibt natürlich auch aus der 3. Woche mehr Bilder … sie laden noch!

erste Wahl

tiefer BlickIch kann die Neuigkeit einfach nicht bis zum Wochenende für mich behalten 😉 Auch wenn wir Menschen uns noch vorsichtig mit Entscheidungen zurück halten, unsere schwarze Prinzessin hat ihre Wahl getroffen. Einer ihrer blauen Brüder ist zur ersten Sandkastenliebe geworden. Wo sie gehen, stehen und umfallen, dort sieht man die beiden zusammen. Der erste Zungenkuss wurde auch schon ausgetauscht, das Foto davon ist leider verwackelt. Ich war halt überrascht 😉

Die anderen 3 Jungs nehmen es gelassen und tun derweil, was kleine Jungs so tun: sie beißen sich in die Beinchen, hauen sich die Pfötchen ins Gesicht und rangeln um den besten Platz an der Bar.

C-Wurf 2. Woche

Füße duftenDer Text zur zweiten Woche ist schon da, hier die passenden Bilder …. ungesüßten Kaffee dazu nicht vergessen 😉

Dieses Mal habe ich nicht nach Wochentag sortiert, sondern es etwas ’nach Welpe‘ versucht. Das war dann doch nicht so ganz einfach, weil die Jungs sehr gerne zusammen liegen.

So wie es in der ersten Woche hauptsächlich um die Verteilung von Farben ging, habe ich diese Woche den Schwerpunkt auf die kleinen Köpfchen gelegt … klar: wegen der blitzenden Äuglein 😉 So ganz komme ich trotzdem nicht davon los, die Füßchen zu fotografieren. Bei Welpen faszinieren die mich wirklich besonders 🙂

Fort-Schritte und Augen-Blicke

Hiermit erkläre ich die zweite Lebenswoche der Welpen zu meiner Lieblingswoche 😉

Rückenschwimmen2Die Mutterhündin ist vom Geburtsstreß erholt, erledigt ihren Job instinktsicher und erste Routinen sind etabliert. Auch die menschliche Mama ist von den Sorgen in den ersten Stunden befreit und erledigt ebenso instinktsicher und routiniert ihren Job: Mama füttern, Vetbed waschen, Welpen wiegen … hach … nur schön!

Bei so viel Instinktsicherheit und Routine können die Zwerge gar nicht anders, als zu wachsen und zu gedeihen. So kommt es dann zum ganz großen Kino: Die Welpen rutschen nicht mehr auf dem Bauch durch die Kiste, sondern nutzen zunehmend auch ihre Hinterbeinchen. Nun ist so ein weiches Vetbed nicht unbedingt der beste Untergrund, um Laufen zu lernen. Aber man fällt darauf auch wunderbar weich und das taten unsere Zwerge in der 2. Woche reichlich 😉 Fällt man überraschend dann mal doch nicht um, gibt es Teil 2 der Kino-Show: Wie im Zeichentrickfilm dreht der Antrieb bei den Welpen durch und sie schiessen geradeaus durch die Kiste, bis zum Ende. Stoppschilder sind keine aufgestellt. Ganz großes Kino und sooooo süß. Auf Fotos sieht man dann leider nur umgestürzte Welpen in Bauch- oder Seitenlage, also scheinbar alles wie immer.

BlinzelnWas man auf Fotos früher sieht, als in natura, das sind die ersten Lichtreflexe zwischen den Augenlidern. Ab dann ist Blitzlicht im Welpenraum verboten! Die Kleinen sollen einen guten ersten Eindruck der sichtbaren Welt bekommen. Aber die Sonne konnte ich ihnen durchs Fenster schon zeigen. Kurzer Umbau und zwei bunte ‚Ersatzgeschwister‘ für Naturlicht-Bilder, ohne auf dem Boden rutschen zu müssen. Die Reaktionen auf den Umzug waren spannend: Von aufgeregtem Welpenpiepsen, über Protestgebell 😀 bis zu entspannter Gelassenheit war alles dabei. Der Rest des Rudels schlug allerdings sofort Alarm und so haben wir die letzten Beiden dann doch nur noch schnell gemeinsam geknipst.

Auge rechts 1Ganz spannend wird es nun für die blauen Jungs. Ihre Augenfarbe kann sehr unterschiedlich ausfallen: blau oder braun, ja oder beides, also ein braunes und ein blaues Auge. Vielleicht bekommen sie ja auch Augen wie ihre Mutter und ihr Onkel: braun mit blauen Sprenkeln. Da haben wir damals beim ersten Blitzen auch nur blau gesehen …. seeeeehr spannend und die Augenfotos habe ich vergrößert bis es nicht weiter ging, weil ich so neugierig bin. Dem kleinen unglaublich silberblauen Kerlchen hatte ich schon kurz nach der Geburt zwei strahlend blaue Augen gewünscht. Es könnte sein, daß dieser Wunsch sich erfüllt.

Ach ja, ich konnte mich mal wieder nicht für einige wenige Bilder entscheiden. Also werde ich jetzt noch ein Weilchen Fotos hochladen und wieder eine Bildergeschichte daraus machen. Kommt also gerne später noch mal vorbei 😀

C-Wurf 1. Woche

2 Tage 1Das wird eine Bildergeschichte. Die aktuellen Berichte sind ja schon da und die Fotos haben es von der Kamera auf den PC geschafft 😉 Dann wollten die Fotos ausgewählt und bearbeitet werden. Wenn ich die in Originalgröße in den Blog stelle, ist mein Datenvolumen zu schnell erreicht. Aber das schlimmste war wirklich die Auswahl. Dabei habe ich mir bei jedem Foto die Frage gestellt, ob das überhaupt jemand sehen will. Na ja, die Antwort war meistens JA. Die späteren Besitzer stöbern hier vielleicht gerne und ich sowieso. Nur zur Sicherheit: Diese Fotos sind für Diabetiker nicht geeignet! Holt Euch einen ungesüßten Kaffee und genießt die erste Woche der Radieschen in Bildern. 😉

Mit einem Klick auf ein kleines Bild öffnet sich die Diashow des jeweiligen Tages – so ein klein wenig sortiert habe ich dann ja schon!

Am ersten Tag gab es außer den 3 Schnappschüssen keine Fotos. Wir alle waren doch recht ‚platt‘. Am zweiten Tag habe ich schon ab und an mal was für die Familienchronik getan:

Die folgenden Bilder sind vom vierten Tag. Ich finde, sie sind schon gewachsen 😉

Mit 8 Tagen haben sich die Zwerge schon ordentlich verändert. Man kann ahnen wie rasant das weiter gehen wird.

Welches Bild hätte ich davon weg lassen sollen? Ich konnte mich wirklich nicht entscheiden – und es wird ja niemand gezwungen, die alle anzuschauen 😉

SuchbildEin Suchbild noch, dann reicht’s für heute …

Aktuell noch schnell:

Alle sind gesund und munter und haben ihre Geburtsgewichte verdoppelt 😀

Mutterfreuden

Das wichtigste zuerst: Mutter und Kinderlein sind wohlauf. Die Zwerge wachsen und gedeihen. Wir sind sehr zufrieden.

P1130194Wie zufrieden die Mama ist, sieht wohl jeder auf diesem Bild 😉 Ich glaube ihr die Erschöpfung und den dezenten Frust. Mein fröhliches, springlebendiges Mädchen ist an die Wurfkiste gefesselt. Die Hormone fahren Karussell, der Bauch tut weh, die Welpen ziepen am Gesäuge … Ich verstehe sie so gut.

Ich hätte sie gern öfter in der lauen Frühlingssonne, aber länger als für das Notwendigste mag sie die Kleinen nicht alleine lassen. Also bin ich auch ganz viel bei ihr, erzähle ihr, wie toll sie das macht und wie sehr ich sie liebe – sowieso und für diesen Job noch mehr.

Dat Rettich ist eine tolle und fürsorgliche Mama. Sie hält sich, die Welpen und die Wurfkiste sauber. Ihre Instinkte sind intakt und sorgen dafür, daß sie alles notwendige für ihre Babys tut. Ihre Instinkte sorgen sogar dafür, daß sie Dinge tut, die ihrem Wesen völlig widersprechen. Ihr Gesichtsausdruck wird mir ewig in Erinnerung bleiben, als sie zum ersten Mal das Bäuchlein eines Welpen putzte und seine Ausscheidungen auf der Zunge hatte. Die Prinzessin war komplett entsetzt und angewidert – und doch macht sie ihren Job, sauber und akribisch.

P1130199Zum Dank gönnt sie sich kleine Belohnungen 😉 Sie trinkt z.B. seit der Geburt kein Wasser mehr, zumindest nicht, wenn ich es sehe. Da dringend Flüssigkeit in den Hund muß, serviere ich Welpenmilch aus der Katzenschale, täglich mindestens ein Liter und Majestät trinken im Bett 😀 Den Wassernapf fülle ich trotzdem immer wieder frisch und nach der ‚Verdunstungsmenge‘ zu urteilen, leben wir hier auf einem Vulkan. 😉

Gut warm ist es natürlich! Die Heizung steht auf volle Kraft und eine Rotlichtlampe sorgt für zusätzliche Wärme. Die Welpen können in den ersten Tagen ihre Körperwärme noch nicht selber regulieren. Da es in der Natur weder Heizung noch Rotlicht gibt, werden die meisten Tiere in engen Höhlen geboren. Die Körperwärme der Hundemütter dient dort als Heizung. Dazu steigt die mütterliche Temperatur auf über 39°C. Das in Verbindung mit der modernen menschlichen Technik macht es perfekt für Welpen und zu einer Qual für die Mütter. Sie hecheln wie nach einem Marathonlauf! Auf Bildern aus den ersten Tagen sehen die Hündinnen immer aus, als hätten sie die Worte Stolz und Mutterfreuden gerade selbst erfunden. Die grinsen nicht glücklich in die Kameras der zufriedenen Züchter – die hecheln heftigst, um sich wenigstens etwas Kühlung zu verschaffen! So gesehen gefällt mir das entspannte Bild vom Anfang wieder richtig gut 😉

Velvette ist Oma!

P1130122Ihr Lieben, ich freue mich riesig über die Anrufe und Glückwünsche! Aber wenn Ihr Bilder sehen wollt, dann gebt mir doch bitte die Zeit, sie hoch zu laden 😉

Seit Freitag Nachmittag wimmelt ein buntes Bund Radieschen durch die Wurfkiste. Amourette hat recht entspannt 5 süßen Kindern das Leben geschenkt. Klar hatte es das erste Welpchen etwas schwerer, mußte den Weg öffnen für ihre Geschwister. Dann ging es sehr entspannt weiter. Dat Rettich und ich haben Hand in Schnauze gearbeitet und ein Baby ausgepackt. Die Nabelschnur habe ich ihr zum durchtrennen hin gehalten, sie hat ihr Kind geleckt, ich habe gerubbelt … Teamwork, als hätten wir das geübt. Ganz wichtig war Sven. Wenn er nicht gefragt hätte, was es ist … ich hätte nicht geschaut. Wichtig war nur gesund, kräftig und trocken! Sven hat dann die Liste geführt, die Kleinen gewogen, Besonderheiten notiert und die Mama gestreichelt. Dann war kurze Zeit zum Durchschnaufen und Freuen bevor das nächste Baby sich mit Preßwehen ankündigte. Im Schnitt hat sie stündlich einen Welpen geboren und so lief alles wirklich sehr stressfrei ab.

Leider kam der sechste und letzte Welpe tot zur Welt. Ein bildhübscher  blauer Junge mit 308g, aber er tat nicht einen einzigen Atemzug. Wir haben alles menschenmögliche getan, ihn ins Leben zu locken und zu zwingen. Dat Rettich hat ihn angeknurrt …. auch wenn mir gerade wieder die Tränen in die Augen schießen, es gehört wohl zum Züchterdasein dazu.

Auf Amourette bin ich riesig stolz. Sie hat sehr instinktsicher mit mir zusammen gearbeitet, ich konnte ihr immer den Vortritt lassen. Nur bei den Nabelschnüren habe ich sehr darauf geachtet, daß meine Finger an der Baudecke waren und sie nicht zu kurz oder zu heftig abreißt. Na ja, und meine Tücher machen einfach trockener, als eine feuchte Hundezunge. Ich durfte aber gerne Nachsorge betreiben. So eine Geburt verbindet mich immer besonders mit der Hündin ♥

Für die ersten Fotos war die Kamera mal wieder verboten! Startbild dieses Beitrages ist deshalb der einzige ’scharfe Schuß‘.   😉  Ein paar Handy-Bildchen aus der Tarnung hier noch für die Bildersüchtigen.

Notieren wir also als Tag der Geburt den 28.02.14 … als Zahlenfachfrau bin ich auch davon begeistert, ein wirklich schönes Datum.

Zahlen, Daten und mehr Fotos kommen gleich. Jetzt muß dieser Beitrag schnell in die Welt, denn das Telefon klingelt schon wieder und ich mag nicht durchgehend die Geburt erzählen, auch wenn ich mich wirklich sehr über die neugierige Anteilnahme freue!

Tag 62 gibt es nicht ;-)

Guten morgen, Welt – wir sind da!

Gestern Mittag überraschte mich Dat Rettich mit dem Bedürfnis, halbstündlich Blase und Darm entleeren zu wollen. Sehr angenehm auf durchgeweichten Wiesen und ich hoffte doch sehr, daß mir das wenigstens in der Nacht erspart bleiben würde. Mein liebes Mädchen erhörte meinen Wunsch und leitete ohne große Übergänge die Preßwehen ein. Sven schaffte es gerade noch so, von der Arbeit nach Hause zu kommen. Eine Geburt ohne Cheffe ist in unserem Hause nämlich völlig undenkbar! 😀

So endet diese Kategorie über die Trächtigkeit von Amourette jetzt mit einem Happy End. Sie schenkte gestern 5 gesunden Welpen das Leben und über Geburt und Entwicklung werde ich dann auch hier scheiben. Los geht es, wenn ich mich von der Wurfkiste losreißen kann …. verzeiht mir!

Eins muß ich noch berichten: Heute morgen war wieder unser Landtierarzt da für das Oxytocin. Er war mehr als überrascht, wie schlank mein Rettich-Mädchen ohne Welpenbauch jetzt wieder ist 😉

… jetzt gehe ich den Zwergen beim Wachsen zuschauen *wink*

Es ist vollbracht!

Es ist vollbracht!

Heute vor einer Woche war ich mit Velvette bei Michaela. Die Wiedersehensfreude unserer Königin mit ihrer Züchtermama fiel eher verhalten aus. Nutzt sich die Liebe zum Geburtsort in 6 Jahren doch ab? Oder war vielleicht der Duft der vielen potenten Rüden viel viel wichtiger? 🙂 Spannender war aber doch die Frage, ob die Velvette den ausgesuchten Partner mag. Da ist Madame etwas eigen und ich werde keine Hündin vergewaltigen lassen. Unser eigener wunderschöner Blaumann hat bei Velvette Null Chancen. Sie liebt ihn wie einen Bruder …. aber aufreiten darf er nicht.

Neon durfte!! Er kam, sah und siegte: schon nach einem eher flüchtigen Zungenkuss drehte Madame ihr Becken in seine Richtung und ich hielt sanft ihren Kopf in meinen Händen. Ich finde es immer einen sehr intimen Moment, wie ein Versprechen, daß man Trächtigkeit und Geburt nun gemeinsam durchstehen wird. Velvettchen hat nicht ein einziges Mal gezickt und Neon konnte seine kleinen Neons auf die Reise schicken und ca. 15 Minuten ‚hängen‘.

Es gibt Hündinnen, die sind eine ganze Woche lang bereit zur Paarung.  Velvettes Zeitfenster ist relativ klein und wir sind sehr froh, daß wir mit Couwie einen Rüden haben, der sehr instinktsicher den richtigen Zeitpunkt anzeigt. Den Wiederholungssprung haben wir daher am nächsten Tag schon angesetzt und wieder war Velvettchen sofort in der richtigen Stimmung.

Bei der letzten Verpaarung von Velvette war ich mir sofort am nächsten Tag sicher, daß sie aufgenommen hat. Auch dieses Mal veränderte sich ihr Blick, aber manchmal mag man seinen Gefühlen nicht trauen, wenn man sich etwas von ganzem Herzen wünscht. So war ich dieses Mal etwas skeptischer und bin mir nun nach einer Woche doch sehr sicher, daß Velvette aufgenommen hat! So sicher, daß wir nun Lucie, die seit heute in der Standhitze ist, leer lassen werden. Zwei Würfe gleichzeitig widersprechen unserer Auffassung von einer entspannten familiären Aufzucht doch gewaltig. Wir gehen lieber das Risiko ein, in diesem Herbst gar keine Welpen zu haben, bevor wir mit zwei vollen Wurfkisten den Kleinen nicht gerecht werden können. Wir vermehren nicht und legen großen Wert auf Qualität, sowohl bei der Zuchtplanung, als auch bei der Aufzucht.

Velvette auf Fehmarn

Velvette auf Fehmarn

Was ist nun in dieser ersten Woche passiert?

Das Sperma wandert zu den Eileitern und befruchtet dort die reifen Eizellen. Die befruchteten Eizellen wandern in den Gebärmutterhals. Viele Wanderungen also 🙂 Äußerlich passiert natürlich gar nichts, bis auf diesen veränderten Blick. Typisch für Velvette steigt schon jetzt die Fressgier. Madame wird sich gedulden müssen, bis wir in 3 Wochen die Futtermenge langsam erhöhen! Aktuell wiegt sie 23 kg und ist bei ihrer Größe und Länge damit in Top-Kondition.

Vorsorglich haben wir auch die Herpes-Impfung machen lassen. Wir wollen den allerbesten Start für unsere Babys!